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23.04.07

Permalink 05:01:01, von wanderprediger E-Mail , 53 Wörter   German (DE)
Kategorien: Rick Warren: Leben mit Vision

Woche 17: Ein Ort, an dem man dazugehört

Link: http://www.kirche-mit-vision.de/index.php?id=108

Bibelvers für heute: Epheser 2,19
"So seid ihr nicht länger Fremde und Heimatlose; ihr gehört jetzt als Bürger zum Volk Gottes, ja, sogar zu seiner Familie."
Eine Frage zum Nachdenken:
Macht der Grad meines Engagements in meiner Gemeinde deutlich, dass ich die Familie Gottes liebe und mich an sie hingebe?

16.04.07

Permalink 05:01:01, von wanderprediger E-Mail , 40 Wörter   German (DE)
Kategorien: Rick Warren: Leben mit Vision

Woche 16: Was wirklich zählt

Link: http://www.kirche-mit-vision.de/index.php?id=108

Bibelvers für heute: 1. Korinther 13,3
"Wenn ich aber keine Liebe habe, dann nützt mir alles nichts."
Eine Frage zum Nachdenken:
Haben Beziehungen für mich die höchste Priorität? Wie kann ich sicherstellen, dass sie es wirklich haben?

09.04.07

Permalink 05:01:01, von wanderprediger E-Mail , 46 Wörter   German (DE)
Kategorien: Bibel

Woche 15: Gedacht als Teil von Gottes Familie

Link: http://www.kirche-mit-vision.de/index.php?id=108

Bibelvers für heute: 1. Johannes 3,1
"Seht doch, wie sehr uns der Vater geliebt hat! Seine Liebe ist so groß, dass er uns seine Kinder nennt. Und wir sind es wirklich: Gottes Kinder!"
Eine Frage zum Nachdenken:
Wie kann ich anfangen, andere Christen wie Familienmitglieder zu behandeln?

02.04.07

Permalink 05:01:00, von wanderprediger E-Mail , 50 Wörter   German (DE)
Kategorien: Rick Warren: Leben mit Vision

Woche 14: Wenn Gott weit entfernt scheint

Link: http://www.kirche-mit-vision.de/index.php?id=108

Bibelvers für heute: Jesaja 8,17
"Der Herr hat sich von seinem Volk abgewandt. Aber ich warte auf seine Hilfe; ich hoffe darauf, dass er sich uns wieder zuwendet!"
Eine Frage zum Nachdenken:
Wie kann ich mich auf die Gegenwart Gottes konzentrieren, vor allem wenn Gott weit entfernt zu sein scheint?

01.04.07

Permalink 20:15:02, von WinfriedSchloth E-Mail , 2255 Wörter   German (DE)
Kategorien: Bibel, Sünde

Leuchtfeuer Nr. 4: Taufe und Abendmahl ohne Buße

Der Apostel Paulus warnt die Konrinther, sich auf die Taufe und das Abendmahl zu verlassen, wenn sie Lust am Schlechten hätten (1. Kor. 10, 1-12); denn ohne Buße bleiben die Sakramente wirkungslos. Dabei ist es unerheblich, ob auch die Gottlosen den Leib Christi im heiligen Abendmahl empfangen oder nicht, weil sie als unbußfertige Sünder übehaupt nicht vor dieser Frage stehen. Entscheidend bleibt die Buße als ein Sündenbekenntnis vor Zeugen und das Unterlassen der Sünden mit dem Zuspruch der Vergebung. Wichtig dabei ist nicht allein der gute Wille, sondern auch das Tun, indem der Getaufte im Geist wandelt und nicht in den Gedanken des Fleisches. Denn es geht nicht um eine formale und gesetztliche Richtigstellung der Gedanken, sondern um eine augenblickliche und tägliche Bitte zu Gott um die Vergebung der Gedankensünden. Denn gerade die Gedankensünden sind die Samenkörner des Bösen, die in der Seele Wurzeln schlagen und die bösen Früchte der Sünde hervorbringen. Es ist unzutreffend, daß ein Mensch nichts gegen seine sündigen Gedanken tun könne und daß sie deshalb noch keine Sünde seien. Freilich ist die Vermeidung der sündigen Gedanken kein Willensakt, sondern ein Glaubensakt, in dem Gott um die Vergebung der sündigen Gedanken angefleht wird. Denn die Seele ist immer bereit, sich mit den sündigen Gedanken zu beschäftigen und sie mit ihrem Begehren zu verbinden. Damit ist die Weiche für eine sündige Tat gestellt. Die Seele ist nicht in der Lage, die sündigen Gedanken mit einem Willensakt zu vertreiben, sondern sie braucht den Beistand Gottes im Glauben und im Gebet. Es bleibt dem Gläubigen überlassen, den Beistand Gottes in Anspruch zu nehmen, oder es aus eigener Kraft zu versuchen. Hier muß die Aktivierung des Glaubens beginnen und nicht erst später, wenn es zu spät ist, weil es unmöglich ist, dem Gesetz des Guten zu folgen. „Im Geist zu wandeln“ heißt dagegen, in den Gedanken des Geistes zu wandeln, weil kein Mensch die Werke des Geistes hervorbringen kann, wenn er zuvor in den Gedanken des Fleisches gewandelt ist. So gehört zur Buße mit der Abkehr von den bösen Gedanken auch die Hinkehr zu den Gedanken des Guten und des Geistes. „Fangt uns die kleinen Füchse, die die Weinberge verderben“, heißt es im Hohenlied Salomonis (2, 15), und damit sind die Gedanken gemeint. Es bleibt deshalb selbstredend ausgeschlossen, sich in seinen Gedanken auf dem Felde der Sünde zu tummeln und dann noch ein christliches Leben führen zu wollen, wie etwa im Internet, um sich unreine Bilder anzuschauen oder sich mit begehrlichen Vorstelllungen in seinen Gedanken zu beschäftigen. Wer hier meint, freie Bahn in seinen Gedanken zu haben, der hat noch nichts von einem Wandel im Geist verstanden. Wer meint, sich neben den guten Gedanken auch noch die schlechten Gedanken leisten zu können, der wird erleben, daß diese Gedanken wie Unkraut aufschießen und die Saat der guten Gedanken Gottes ersticken (Matth. 13, 22).
„Im Geist wandeln“ (Gal. 5, 16) heißt demnach, die schlechten Gedanken als Sünde zu erkennen und täglich augenblicklich vor Gott zu bekennen, dabei aber die guten Gedanken des Evangeliums zu denken und auch zu tun. Wir sollten uns von der Vorstellung trennen, nicht für unsere schlechten Gedanken verantwortlich vor Gott zu sein, sondern sollten auf diesem Gebiet den Wandel im Geist beschreiten. Es geht nicht um eine „richtige“ oder „falsche“ Taufe, sondern um die rechte Buße in der Abkehr der Gedanken von der Sünde und in der Hinkehr der Gedanken zum Guten im Herrn Jesus Christus. Denn der „Reißverschluß“ zwischen Gesetz und Evangelium hat sich allein und ausschließlich im Gehorsam des Herrn Jesus Christus geschlossen und uns als Glaubende in der Gnade mit eingeschlossen. Deshalb können wir von vornherein unsere Gedanken nicht durch unseren eigenen Gehorsam unter Kontrolle bingen, sondern allein im Glauben Jesu Christi selbst, der in Christus Jesus ist, und wir durch den heiligen Geist in ihm, der uns die Freiheit von den falschen Gedanken auf unsere Bitte hin schenkt. Aber davon müssen wir dann auch Gebrauch machen und nicht meinen: das erledigt sich von selbst. Es ist unverantwortlich, unsere Kinder mit den Lügengeschichten eines Walt Disney, oder gar eines Harry Potter; überfluten zu lassen und dann noch zu hoffen, daß sie im Geist der Wahrheit Jesu wandeln können. Die multimediale Märchenwelt sollte nicht für die Gehirnwäsche unserer Kinder sorgen dürfen. Ins Gehirn gehören die Informationen der Wahrheit vom Evangelium des Herrn Jesus Christus, und es bleibt zu empfehlen, den Kindern gar nicht erst einen Player zur Wiedergabe derartiger Lügengeschichten in die Hand zu geben. Die Verführung in den Kaufhäusern und in der Schule sind groß! Der Angriff auf die Seele der Kinder könnte man mit einem 3. Weltkrieg vergleichen, denn dadurch werden uns die Kinder entführt und weggenommen, auch wenn sie abends noch in ihrem Bett liegen. Wir sollten deshalb kein Übereinkommen mit den Entführern und Seelenmördern schließen, und natürlich auch uns selbst nicht den Gedanken der Lüge und des Bösen aussetzen. Denn wir müssen darauf bestehen, daß unsere christlichen Familien kein Teil der gottlosen Gesellschaft um uns herum sind und die Ungläubigen zu einem fremden Volk und zu einer heidnischen Nation gehören, im Unterschied von uns selbst, die wir ein Teil des Volkes Gottes sind! Wir sollten nicht zulassen, die Gedanken der Halbwahrheiten und der Lügen in unsere Gehirne und Seelen träufeln zu lassen. Von innen her wird dann der ganze Mensch umfunktioniert und zerstört, obwohl er äußerlich gesehen mit seinem Fleisch gesund wie das blühende Leben aussehen mag. Die Verführung kommt schrittweise und scheibchenwiese, bis die Falle zuschnappt und es zu spät ist, weil es eine böse persönliche Macht in der Welt gibt, die die Schöpfung Gottes zerstören will. Zur atheistischen Evolutionslehre in den Schulen und Universitäten ist daher zu sagen, daß die verlogene Unterstellung damit beginnt, als wollten die Christen jede Entwicklung leugnen, denn der persönliche, göttliche Weltentwickler und Schöpfergott hat alles in seinen Gedanken entwickelt und eins aus dem anderen gewollt und bewußt aus dem Nichts geschaffen, verändert und ins Dasein gesprochen. Ihn von den Götzen „Zufall“ und „Auslese“ ersetzen zu wollen, ist eine freche und dreiste Zumutung für jeden denkenden Menschen und läßt sich nur durch die Verblendung der Gottlosen durch ihren Atheismus und ihre Flucht vor dem lebendigen Gott erklären. Jede Tätigkeit des Menschen, und dementsprechend jedes Werk Gottes, beginnt in den Gedanken, und das ist ein anderes Wort für „Geist“. Es ist in der Evolutionslehre absurd, die Informationen eines Lebewesens, die sich in seinen Genen befinden, aus dem Zufall erklären zu wollen. Intelligenz kann nicht von alleine durch Zufall entstehen, sondern ist das Ergebnis eines lebendigen, persönlichen Gottes. Leben kommt nur von Leben, und jede Intelligenz ist immer die Funktion einer lebenden Person und daher immer auch eine persönliche Intelligenz. Es kann deshalb niemals eine künstliche Intelligenz von einem „intelligenten“ Computer geben, woran die Atheisten in den USA im Glauben an ihren eigenen Irrtum fieberhaft arbeiten. Immer bessere Computer können niemals die Qualität eines persönlichen Geistes erreichen. Intelligenz ist immer persönlich und niemals nur eine Funktion, auch wenn die Imitate die Leichtgläubigen verblüffen und zum Abfall vom Glauben an einen intelligenten, persönlichen Gott verführen wollen.
Den funktional „richtigen“ Code gibt es nicht, auch nicht im „richtigen“ Vollzug von Taufe und Abendmahl, sondern alles läuft über die Weiche auf das Gleis von persönlichen Entscheidungen. Ich kannte einen Konfirmanden, dem seine Babytaufe nicht genügte und der sich dann bei den Baptisten noch einmal „richtig“ taufen ließ. Doch bald geriet er in die Drogenszene und ist heute völlig vom christlichen Glauben abgefallen. Das ist ein Beispiel für viele, auch bei den landeskirchlichen Christen freilich, denn es geht um die Frage: Wie gehen wir mit unseren Gedanken um? Die ungeheuerliche Macht der Verführung heute ist unvergleichlich größer als zur Zeit des Apostels Paulus. Deshalb wäre es viel besser, überhaupt keinen Fernseher in unserer Wohnung zu dulden, denn es bringt unter den ansprechendsten Bildern die Lügen und den Gedankenschrott der Gottlosigkeit in unsere Seelen hinein. Nur wohlgemerkt: Nicht die Baby-Taufe ist „falsch“, und etwas anderes soll dann richtig sein, denn die Zusagen und Verheißungen Gottes in den Sakramenten von Taufe und Abendmahl sind gewiß und unabänderlich, sondern es geht um die Frage: Inwieweit macht der Mensch davon Gebrauch, oder nicht?! Wichtig ist die Frage: Was macht der Mensch mit der Gabe Gottes? Denn er muß etwas damit „machen“, oder er läßt es sein, und dann verliert er es auch wieder, so, als hätte er es nie gehabt! Nicht die Baby-Taufe ist in Zweifel zu ziehen, sondern der Fehler liegt bei den fehlenden Konsequenzen! Man kann etwas empfangen, ohne es anzunehmen. Beides gehört jedoch zusammen, auch beim Sakrament der heiligen Taufe. ! „Nimm es, und du hast es“! Denn die Verheißungen Gottes sind unumkehrbar! Aber man kann sie verlieren. Die Erwählung Gottes führt zum ewigen Leben, aber „erwählt“ sind alle, die die Erwählung annehmen. Man kann die Erwählung nicht vorher am „Schreibtisch“ feststellen, sondern sie vollzieht sich in der persönlichen Annahme des Heils im dafür geschenkten Glauben. Voraus geht immer die Liebe zur Wahrheit (2. Thess. 2, 10). Sie steht im Gegensatz zur „Lust am Schlechten“ im vorangestellten Bibeltext 1. Kor. 10, 6. Beides schließt sich gegenseitig aus. So geht es nicht darum, daß Gott bei seiner Erwählung die Entscheidung des Menschen vorausweiß, sondern daß der Mensch selbst die Erwählung Gottes verwirft. Denn Gott ist immer eindeutig gut und ohne Hintergedanken. Die Frage anch dem Vorauswissen Gottes ist daher eine rein theoretische Frage.
Der Zweck der Buße ist zunächst die Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird (Hebr. 12, 14). Dem entsprechend beginnt auch das Vaterunser mit der wichtigsten Bitte: Geheiligt werde dein Name, und das ist der Gottesname JAHWEH, übersetzt mit KYRIOS, oder zu Deutsch „HERR“, den Gott seinem Sohn gegeben hat (Phil. 2, 9-10). Somit ist Jesus als der HERR der gekreuzigte und auferstandene Testamentsvollstrecker Gottes, und wir bitten deshalb im Vaterunser um die Heiligung des Namens, den Jesus Christus hat. Das führt dann wieder zur Kundgebung oder Offenbarung seines göttlichen Namens (nach Joh. 17, 26) für diejenigen, die an seinen Namen glauben, sofern sie eben Buße getan haben. Wann hat nun aber ein Mensch „genug“ Buße getan? Das teilt Gott selbst dem Menschen mit und kann nicht durch ein kirchliches Sakrament formal erledigt werden. Denn genau dann wird der Mensch wie von einem Blitzlicht erleuchtet (Luk. 11, 34-36), weil in seinen Gedanken keine Finsternis mehr ist. Das ist dann die Wiedergeburt oder Geistestaufe. Ohne Buße in den Gedanken, Worten und Werken läuft also überhaupt nichts, denn sie sind der Ausdruck des menschlichen Herzens. Deshalb mahnt Jesus: „Ringet danach, daß ihr eingeht durch die enge Pforte“, (das heißt: durch die Wiedergeburt). Die Erneuerung des Christen beginnt blitzartig in den Gedanken und setzt sich in einem Heiligungsprozeß der Gedanken weiter fort (Röm. 12, 1-2). Der Herr weist niemanden zurück, aber ob er bei ihm bleiben kann, hängt davon ab, ob er sein Gedankenleben heiligt, und das heißt: reinigt. Bei der Heiligung geht es um die Reinigung der Gedanken. Dann wird der heilige Geist den Menschen in der Wiedergeburt (oder Geistestaufe) wie mit einem Blitz erleuchten. Ohne einen schlechten Gedanken könnte niemand etwas Schlechtes tun. Wenn jemand in seinen Gedanken rein ist, dann ist er ganz rein und heilig. Das geschieht, wenn der Mensch täglich seine schlechten Gedanken als Sünde bekennt und Gott dafür im Namen Jesu um Vergebung bittet. Der entscheidende Wirkungsgrad der Ausblendung der falschen Gedanken erfolgt jedoch durch die Einblendung der Gnade Jesu Christi zur Vergebung der gedanklichen Sünden. Doch die Gnade führt nicht zum selbstätigen Perfektionismus, sondern macht von sich abhängig!
Manch einem mag diese Beschäftigung mit den Gedanken als übertrieben erscheinen, doch sind sie eben eine Funktion des Geistes und stehen in einem direkten Zusammenhang mit der geistigen Funktion des Glaubens. Denn wenn unsere Gedanken nicht geklärt sind, dann bleibt auch der Glaube unklar und kann keine Berge versetzen. Wir müssen von einem casuistischen Verständnis (von Fall zu Fall) des Glauben wegkommen und mit einem geistigen Verständnis des Glaubens beginnen, denn im Glauben des Menschen muß der Glaube des Herrn Jesus Christus Raum finden, um das anstehende Problem zu bewegen. Was uns zunächst als eine unlösbare Aufgabe erscheinen mag, nämlich die Gedanken unter Kontrolle zu bringen, das ist dann im Glauben und im Gebet unter dem Bestand des heiligen Geistes möglich. Nicht die Bewältigung der Situation (z.B. einer Krankheit) ist die vorrangige Aufgabe, sondern die Abklärung der Gedanken in der Klarheit des Herrn. Dann werden sich auch die Probleme bewegen! Der Knecht fragt ständig: Soll ich dies tun oder das tun; darf ich das nicht oder das nicht? Der im Geist gegründete Mensch sucht die Gemeinschaft des Geistes Gottes und die Übereinstimmung mit ihm. Daß wir im Geist eine Gemeinschaft der Gedanken mit dem Herrn erlangen, das ist der ganze Sinn der geistlichen Gedankenkontrolle!

Winfried Schloth, evangelisch-luthericher Pastor i.R

01.01.07

Permalink 01:31:59, von WinfriedSchloth E-Mail , 2417 Wörter   German (DE)
Kategorien: Errettung

Leuchtfeuer Nr. 1: Die Taufe in Christus Jesus hinein

Link: http://blog.biblipedia.de/index.php/lebenslauf-von-winfried-schloth?blog=12

Denn wieviele ihr in Christus hineingetauft worden seid, ihr habt Christus angezogen.(Galater 3, 27; ebenso: Römer 6, 3. Von einer Wassertaufe ist hier nicht die Rede!)
Hier definiert der Apostel Paulus die christliche Taufe: In der Taufe wird ein Mensch in Christus hineingetauf(ch)t, so daß er sodann „in Christus“ ist. Dabei geht es nicht um den rituellen Vollzug der Wassertaufe, ob sie nun richtig oder falsch war, sondern es geht um die Taufe im Heiligen Geist, denn „Christus“ ist gleichbedeutetend mit dem Heiligen Geist, weil wir Christus nun nicht mehr nach menschlicher Weise kennen (2. Kor. 5, 16), sondern als den verherrlichten und erhöhten Herrn im Heiligen Geist kennen lernen sollen. „Folglich, wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist entstanden“. (2. Kor. 5, 17).
Daher kann man einem als Baby oder Ewachsenen im Wasser getauften Menschen die Vollendung der Taufe nur zuerkennen, wenn er auch im Geist getauft worden ist. Zwar behelfen sich die kirchlichen Amtsträger damit, daß sie die Erfüllung mit dem heiligen Geist aus der rituellen Wassertaufe schlußfolgern, doch die Tatsache der Geistestaufe muß einer dogmatischen Schlußfolgerung vorausgehen. Diesen Sachverhalt kann man nicht umkehren! Das Zeichen der Geistestaufe besteht in Lobpreis und Dank zu Gott in übersprudelnder lauter Freude, die kein Ergebnis einer gefühlsmäßigen Hochstimmung ist, sondern das direkte Wirken des Heiligen Geistes selbst. Das ist eine Explosion und keine langsame Entwicklung! Dazu kommt es , wenn der Mensch nach den Vorstellungen Gottes „Buße getan“ (Metánoia) und seine Gedanken geändert hat, und nicht nach einem menschlichen Sündenkatalog, auch wenn er hilfreich sein kann. Durch diese enge Pforte müssen die Menschen zu einem neuen Leben in Christus „wiedergeboren“ werden, weil sie sonst nicht in die Königsherrschaft Gottes in Christus Jesus eingehen können. Dabei gilt es zu bedenken, daß die Formel „in Christus“ dasselbe meint wie „in dem Herrn“, weil Christus der Herr ist, und das ist der Gottesname HERR, eine Übersetzung des biblischen Gottesnamens Jahweh. Der „Geist Gottes“ ist dasselbe wie der „Geist Christi“ und „Christus“ selbst (Römer 8, 9-11), denn Christus wurde zum lebendigmachenden Geist (1. Kor. 15, 45). Wer dagegen gelehrt wird, sich Christus als einen Wanderprediger in Palästina vorzustellen, der wird niemals verstehen können, wie Christus „in ihm“ sein soll. Denn wie er durch die Geistestaufe „in Christus“ ist, so will Christus „in ihm“ sein und „in ihm“ regieren. Das geschieht nicht durch Zwang, sondern durch ein freiwilliges Zusammenwirken des Menschen mit dem Geiste Christi. Darum begründet Paulus seine Mahnung, den vorigen Wandel des alten Menschen abzulegen, gerade mit dem Anziehen des neuen Menschen (Epheser 4, 24: ), womit er den Geist Christi meint, obwohl sie ihn bereits in der Taufe angezogen hatten (Galater 3, 27: ), so daß sie damit in Christus waren. Die „Einkleidung“ in Christus bezieht sich demgemäß einmal auf die Taufe und einmal auf das Leben nach der Taufe. Der Altbischof Ulrich Wilckens/Lübeck übersetzt in seinem Neuen Testament ebenfalls mit dem Indikativ Aorist „ihr habt angezogen“, aber an anderen ähnlichen Stellen mit dem Imperativ „zieht an!“. Dem kann ein Christ entgegenstehen oder mit ihm zusammenwirken. Denn die Rechtfertigung aus dem Glauben vollbringt der Geist Christi am Anfang in der Geistestaufe (oder Wiedergeburt) zu 100% ganz allein, aber nicht seine Herrschaft zusammen mit dem wiedergeborenen Christen, in der der Christ mit Christus zusammenwirken muß. So ist auch der Glaube Christi das Geschenk Gottes in der Geistestaufe, denn der menschliche Glaube, der durch die Predigt im Zuhörer entsteht, zeigt lediglich die Bereitschaft des Menschen, den göttlichen Glauben der Rechtfertigung zu empfangen, den Gott selbst schenken muß: „aus Glauben in Glauben“, wie Paulus schreibt (Römer 1, 17 + Römer 3, 22, und noch an verschiedenen anderen Stellen). Der ständig Glaubende (Partizip), der nicht zweifelt, wird nicht zuschanden werden (Römer 10, 10), und das ist nur möglich durch den geistgeschenkten Glauben im Christen, aber nicht aus dem schwankenden menschlichen Glauben. So kommt auch erst mit der Geistestaufe der rechtfertigende Glauben des Jesus Christus in den gläubigen Vorchristen hinein und macht ihn geschenkweise durch Gott zu einem aus Gnaden gerechtfertigten Vollgläubigen.
Schon die alte Kirche hatte die Wassertaufe von der Geistestaufe unterschieden, wenngleich beides zusammen in der Taufe vollzogen und auch vom heiligen Geist so erwartet wurde. Gleichwohl schränkt der Bischof Cyrill von Jerusalem in seinen 24 Katechesen 348 n.Chr. (Verlag Herder Freiburg 1954) das geistliche Geheimnis auf die gläubigen Taufbewerber ein, während die Heuchler zwar durch Menschen getauft werden, aber nicht vom heiligen Geist: „Doch er prüft die Seelen und wirft die Perlen nicht vor die Säue (Matth. 7, 6). Wenn du heuchlerisch kommst, taufen dich zwar die Menschen, aber der Geist wird dich nicht taufen. Trittst du aber aus dem Glauben hinzu, so tun die Menschen sichtbare Dienste, der heilige Geist aber verleiht das Unsichtbare“ (17. Katechese.36). Die Heuchelei wird hier an dem Zitat Christi von den Säuen deutlich, die als Taufbewerber eben noch keine Buße getan haben und es wagen, als Heuchler zur Taufe hinzuzutreten, und das heißt: ohne die Änderung ihrer Gedanken (Buße), und damit ohne Glauben. Keineswegs also kann man diejenigen als Christen bezeichnen, die kirchenamtlich zwar getauft worden sind, aber noch keine Buße getan haben. Sie haben mit ihrer Wassertaufe zwar Vergebung der Sünden, sind daher gerecht gesprochen und haben eine offene Glaubenstür, sind aber noch keine Christen, weil sie noch nicht durch diese Tür hindurchgegangen und damit in Christus sind, der die Tür ist (Joh. 10, 7). Erst mit der Geisterfüllung von dem Geist Christi werden sie mit der Gerechtigkeit Christi und mit seinem Glauben erfüllt und sind darum „in Christus“. Doch wie gesagt: das stellt kein Mensch fest, sondern der heilige Geist selbst.
Das Zünglein an der Waage zum Christsein ist die Buße, und das heißt im wörtlichen Sinne: die Änderung der Gedanken (Metanoia). Es geht also nicht ums Abbüßen, sondern um die Änderung der Gedanken gemäß den Gedanken Gottes. Damit ist alles das auszuschließen, was den göttlichen Gedanken widerspricht: alle menschlichen und teuflischen Gedanken. Darauf achtet der Heilige Geist. Das kann bei dem einen ein scheinbar kleiner Aberglauben sein, bei dem anderen eine schwere Sünde. Der Herr jedoch prüft ein jedes Herz und beurteilt es nach seiner inneren Einstellung.
Mit Glauben zur Taufe hinzutreten heißt also nicht, den Glauben Christi bereits empfangen zu haben, sondern es ist ein „glauben“ auf Grund der Predigt und der christlichen Unterweisung, damit die Buße stattfinden kann. Das geschieht bei den Säuglingen erst, wenn sie später von ihrem Vorglauben Gebrauch machen und dann mit der Geisterfüllung den Vollglauben Jesu Christi und seine Gerechtigkeit geschenkt bekommen. Dann erst sind sie in Christus und damit Christen und eine neue Kreatur, weil sie wiedergeboren worden sind, durch das Taufwasser zur Vergebung der Sünden und durch die Erfüllung mit dem heiligen Geist (Johannes 3, 5). Durch die Wassertaufe hat er zwar die Wiedergeburt von Gott geschenkt bekommen, doch muß er sie später auch noch durch Buße persönlich annehmen, weil er sie sonst wieder verliert. „Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, von dem wird auch noch genommen werden, was er hat“ (Matth. 13, 12). So wird mit der Wassertaufe dem Menschen alles gegeben, (auch in der Babytaufe), was er zum Leben braucht, aber es wird ihm auch wieder genommen werden, wenn er davon keinen Gebrauch macht. Es genügt nicht, sich des eigenen Glaubens an Jesus zu vergewissern und es damit sein Bewenden haben zu lassen. Denn dieser Glauben muß in die Buße leiten und zur Erfüllung mit dem Glauben des Jesus Christus führen, was Martin Luther leider nicht korrekt mit „glauben an Jesus Christus“ wiedergibt, denn es geht um den Glauben, der in Christus Jesus ist und letztlich nicht um den Glauben an Jesus Christus, wenngleich es der Anfang des Glaubens ist; aber Jesus muß auch der Vollender des Glaubens sein (Hebräer 12, 2). So schreibt auch der Apostel Paulus ausdrücklich, daß die Gerechtigkeit Gottes in Christus offenbart wird aus Glauben in Glauben (Römer 1, 17; 3, 22). Man soll also nicht kurzschlüssig sagen: ich glaube, sondern: ich glaube mit dem Glauben, der in Christus Jesus ist, vorausgesetzt, daß man tatsächlich in Christus Jesus ist. Auch die seltene Tauf-Formel „Taufe auf (epí) den Namen Jesu Christi“ kann mit dem Dativ auch mit „in“ übersetzt werden, einige Male mit dem Akkusativ „in Bezug auf Jesus Christus“. Alles in allem geht es um das Sein in Christus Jesus. Wer aber nicht in Christus ist, der ist auch kein Christ. Es genügt nicht, beispielsweise am Fahrschulunterricht teilzunehmen, sondern man muß dann auch noch die Fahrprüfung machen. Auch ein Fahrschüler sollte bereits über die Verkehrsregeln Bescheid wissen, aber damit hat er noch keine Fahrerlaubnis. Ein Konfirmand ist noch kein Konfirmierter im Glauben Jesu Christi. Es ist unzutreffend, die konfirmierten Jugendlichen als Mitglieder der Gemeinde zu begrüßen, wenn sie lediglich an der landläufigen Konfirmation teilgemommen haben. So ist auch die „Goldene Konfirmation“ nichts weiter als eine Neufauflage des alten Irrtums, wenn man damit die Vorstellung verbindet, überhaupt schon einmal konfirmiert worden zu sein, egal, was das denn auch bedeuten mag, obwohl es zu wünschen bleibt, daß einige Konfirmanden darunter sein mögen, die in Christus sind, und Christus in ihnen. Denn bei Gott sind alle Dinge möglich! Aber das dürfte leider nicht die Regel sein. Denn was nützt es, an Christus als den Auferstandenen zu glauben, wenn man nicht in dem Auferstandenen mit auferstanden ist? Denn es geht nicht um das Aufsagen eines Glaubensbekenntnisses, sondern um Teilnahme! So ist die Königsherrschaft Gottes inwendig in den Christen, (entós hymón; Walter Grundmann: Wie die Versionen und auch die alten Ausleger zeigen, hat es in erster Linie die Bedeutung: in euch.) , aber nicht mitten unter ihnen (Lukas 17, 21)! wie die Revisoren der Lutherbibel gegen Luther und Grundmann übersetzen. Die Königsherrschaft Gottes ist aber nicht hier oder da, sondern eben in ihnen. Walter Grundmann zur Stelle weiter: „Daß die Herrschaft Gottes das menschliche Herz packt, es zum Glauben erweckend oder im Unglauben es verschließend, hat Jesus mehrfach gesagt“. So ist es eine völlig falsche Frage: Was würde Jesus dazu sagen? Denn jemand in Christus weiß das selbstverständlich, was Jesus dazu zu sagen hat, und Jesus läßt es seine Freunde wissen (Joh. 15, 15). Zumindest läßt er es ihn im Gebet erkennen. Damit ist ein Christ in Christus in der Lage, auf alle Situationen seines Lebens richtig zu reagieren, auch wenn er es nicht immer tut. Denn er bleibt auch noch seinem fleischlichen Wesen verhaftet und handelt nicht immer automatisch richtig. Aber diese Lücken überbrückt der Herr, der in ihm wohnt, falls es der Christ nicht tut, der in Christus lebt. Niemand mehr kann ihn deshalb aus der Hand Gottes reißen! (Joh. 10, 28-29), auch wenn er als Mensch einmal aus Leichtfertigkeit gesündigt hat, denn Christus in ihm konnte nicht sündigen! „Wenn aber Christus in euch ist, dann ist zwar der Leib tot durch die Sünde, der Geist aber ist Leben durch die Gerechtigkeit“, schreibt der Apostel Paulus (Römer 8, 10). „Leben“ versteht Paulus hier als den Geist des Lebens und nicht im heutigen physiologischen Sinne. Damit erklärt Paulus die leibliche Sterblichkeit auch des Christen als das Ergebnis der Sünde, die im Fleische (= im Leibe) wohnt (Römer 8, 3). Dem Geiste nach ist der Christ dann wiedergeboren, aber dem Fleische nach ist er nicht wiedergeboren und muß deshalb sterben, während der nicht wiedergeborene Mensch auch dem Geiste nach sterben muß, und natürlich dem Leibe nach ohnehin. Der wiedergeborene Christ dagegen ist in Gemeinschaft mit dem Geiste Christi ein einziger Geist (1. Kor. 6, 17); er denkt, was Christus denkt und hat daher ewiges Leben in sich. Deshalb ist es für den Christen kein Verlust, den Leib endlich loszuwerden, denn er läßt damit gleichzeitig den Tod hinter sich und gewinnt das leibliche Auferstehungs-Leben in Christus Jesus, und das nicht nur im heutigen geistigen Sinne, sondern im geist-leiblichen Sinne des Auferstandenen. Damit hat er Teil an der ersten Auferstehung und lebt bereits leiblich in dem körperlich auferstandenen Christus gleich nach seinem Tode. Etwas anderes ist für den Apostel Paulus nicht vorstellbar, auch wenn er den Begriff einer ersten Auferstehung nicht verwendet. Gleichfalls weist der Alt-Bischof Ulrich Wilckens (Lübeck) darauf hin, daß ein Leben in der jüdisch-christlichen Tradition nur körperlich-leiblich zu verstehen sei, (Interview von Marcus Mockler in ideaSpektrum vom 4.4.2007). Der christliche Status-Begriff in Christus ist also mehr als eine bloße Formel, sondern umgreift auch die leibliche Auferstehung des wiedergeborenen Christen. Das alles wäre nicht denkbar, wollte man sich Christus immer noch weiterhin als eine menschlich begrenzte Persönlichkeit vorstellen, sondern er ist mit seiner Auferstehung in die Herrlichkeit Gottes eingegangen und zum lebendigmachenden Geist geworden, wie Paulus schreibt (1. Kor. 15, 45). Es möge mich jedoch niemand fragen, wie ich mir das vorstelle, denn ich kann mir das auch nicht vorstellen, weil es die menschlichen Möglichkeiten überschreitet, und wir müssen die Aussagen des Paulus einfach so stehen lassen. Die Aussage liegt aber auf der gleichen Linie wie die Gleichung: Christus = heiliger Geist, wovon wir schon zu Römer 8, 10-11 sprachen. Damit steht in Verbindung der Gottes-Name „HERR“, der über alle Namen ist, und den Gott seinem wieder zu ihm erhöhten Sohn Jesus Christus gegeben hat (Philipper 2, 9). Da es sich bei HERR-KYRIOS um die Übersetzung des Gottes-Namens JAHWEH handelt, bedeutet die Taufe in Christus hinein nichts anderes, als die Taufe in den Gottes-Namen HERR hinein, wobei keineswegs in erster Linie an das Taufwasser zu denken ist, sondern eben an die Geistestaufe, also an die Taufe in den erhöhten und verherrlichten Christus hinein. Denn „Taufe“ bedeutet im Griechischen nichts weiter als „eintauchen“ oder „untertauchen“ und hat nichts direkt mit einer Wassertaufe zu tun. Denn außer der Wassertaufe erwähnt Jesus auch noch eine Feuertaufe oder Leidenstaufe, und natürlich die Geistestaufe, von der hier als der eigentlichen christlichen Taufe geredet wurde. Es geht bei dieser christlichen Taufe darum, in den Geist Christi eingetaucht zu werden, damit der Geist Christi den Gläubigen erfüllen und ihn zu einem beständig Glaubenden machen kann. Es geht bei der christlichen Taufe nicht um den rituellen Vollzug der Wassertaufe, sondern um das Hineingetauchtwerden in die Lebenswirklichkeit des auferstandenen Herrn Jesus Christus, um mit ihm zusammen zu leben.
Winfried Schloth, ev.-luther. Pastor i.R.

Permalink 00:05:46, von admin E-Mail , 606 Wörter   German (DE)
Kategorien: Altes Testament

1.Mose 1:1-25 Die Schöpfung: Sechstagewerk

1Im Anfang schuf Gott die Himmel (Im Hebr. steht das Wort "Himmel" immer in der Mehrzahl) und die Erde. 2Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der (W. über der Fläche der) Tiefe; (Eig. eine rauschende, tiefe Wassermenge; so auch Kap. 7,11 8,2 2. Mo. 49,25) und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. (W. über der Fläche der)

3Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. 4Und Gott sah das Licht, daß es gut war; und Gott schied das Licht von der Finsternis. 5Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es ward Abend und es ward Morgen: erster Tag. (O. ein Tag)

6Und Gott sprach: Es werde eine Ausdehnung inmitten der Wasser, und sie scheide die Wasser von den Wassern! 7Und Gott machte die Ausdehnung und schied die Wasser, welche unterhalb der Ausdehnung, von den Wassern, die oberhalb der Ausdehnung sind. Und es ward also. 8Und Gott nannte die Ausdehnung Himmel. Und es ward Abend und es ward Morgen: zweiter Tag.

9Und Gott sprach: Es sammeln sich die Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort, und es werde sichtbar das Trockene! Und es ward also. 10Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meere. Und Gott sah, daß es gut war. 11Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringe, Fruchtbäume, die Frucht tragen nach ihrer Art, in welcher ihr Same sei auf der Erde! Und es ward also. 12Und die Erde brachte Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art, und Bäume, die Frucht tragen, in welcher ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war. 13Und es ward Abend und es ward Morgen: dritter Tag.

14Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Ausdehnung des Himmels, um den Tag von der Nacht zu scheiden, und sie seien zu Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren; 15und sie seien zu Lichtern an der Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten! Und es ward also.16Und Gott machte die zwei großen Lichter: das große Licht zur Beherrschung des Tages, und das kleine Licht zur Beherrschung der Nacht, und die Sterne. 17Und Gott setzte sie an die Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten,18und um zu herrschen am Tage und in der (O. über den Tag und über die) Nacht und das Licht von der Finsternis zu scheiden. Und Gott sah, daß es gut war.19Und es ward Abend und es ward Morgen: vierter Tag.

20Und Gott sprach: Es wimmeln die Wasser vom Gewimmel lebendiger Wesen, (W. Seelen; so auch später) und Gevögel fliege über der Erde angesichts der Ausdehnung des Himmels! 21Und Gott schuf die großen Seeungeheuer und jedes sich regende, lebendige Wesen, wovon die Wasser wimmeln, nach ihrer Art, und alles geflügelte Gevögel nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. 22Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Wasser in den Meeren, und das Gevögel mehre sich auf der Erde!23Und es ward Abend und es ward Morgen: fünfter Tag.

24Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Wesen nach ihrer Art: Vieh und Gewürm (Eig. sich Regendes) und Getier der Erde nach seiner Art! Und es ward also. 25Und Gott machte das Getier der Erde nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und alles, was sich auf dem Erdboden regt, nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. Elberfelder1871

MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984

08.02.06

Permalink 05:00:10, von jolanda86 E-Mail , 141 Wörter   German (DE)
Kategorien: Matthäus, Neues Testament, mp3

Matthäus 24:29-31 Das Kommen des Menschensohns

29Alsbald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen in dem Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, (O. der Erde) und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit. (O. mit großer Macht und Herrlichkeit) 31Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, (O. Trompetenschall) und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende. (W. von den Enden der Himmel bis zu ihren Enden)Elberfelder1871

MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984

26.07.05

Permalink 18:47:49, von wanderprediger E-Mail , 107 Wörter   German (DE)
Kategorien: Neues Testament

Tägliche Bibellese auf Biblipedia.de: In einem Jahr durchs Neue Testament

Wiedergeborene Christen sehnen sich nach Gottes Wort. Deshalb nehmen sich viele von ihnen meist in den frühen Morgenstunden Zeit für ihre tägliche Bibellese. Man braucht ihn zwar nicht unbedingt, aber er bietet doch ein gehöriges Mass an Regelmässigkeit: Der Bibelleseplan. Ich persönlich arbeite mit dem McArthur-Bibelleseplan. Wer möchte kann, jetzt jeden morgen ab 5:00 mitmachen. Lasst uns gemeinsam in der Bibel lesen! Wir werden genau in einem Jahr das ganze Neue Testament gelesen haben ...
Wer möchte, kann sich den Text auch als mp3-Datei herunterladen und die tägliche Bibellese im Auto-MP3-Player vorlesen lassen.

Mit freundlichen Grüssen
wanderprediger

17.05.05

Permalink 22:03:38, von admin E-Mail , 347 Wörter   German (DE)
Kategorien: mp3

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