Seiten: << 1 ... 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 ... 44 >>
17Doch wie der Herr einem jeden ausgeteilt hat, wie Gott einen jeden berufen hat, also wandle er; und also verordne ich in allen Versammlungen. 18Ist jemand beschnitten berufen worden, so ziehe er keine Vorhaut; ist jemand in der Vorhaut berufen worden, so werde er nicht beschnitten. 19Die Beschneidung ist nichts, und die Vorhaut ist nichts, sondern das Halten der Gebote Gottes. 20Ein jeder bleibe in dem Beruf, in welchem er berufen worden ist.
21Bist du als Sklave berufen worden, so laß es dich nicht kümmern; wenn du aber auch frei werden kannst, so benutze es vielmehr. 22Denn der als Sklave im Herrn Berufene ist ein Freigelassener des Herrn; gleicherweise auch ist der als Freier Berufene ein Sklave Christi. 23Ihr seid um einen Preis erkauft; werdet nicht der Menschen Sklaven. 24Ein jeder, worin er berufen worden ist, Brüder, darin bleibe er bei Gott. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
10Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, daß ein Weib nicht vom Manne geschieden werde, 11(wenn sie aber auch geschieden ist, so bleibe sie unverheiratet, oder versöhne sich mit dem Manne) und daß ein Mann sein Weib nicht entlasse.
12Den übrigen aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder ein ungläubiges Weib hat, und sie willigt ein, (Eig. stimmt mit bei; so auch v 13) bei ihm zu wohnen, so entlasse er sie nicht. 13Und ein Weib, das einen ungläubigen Mann hat, und er willigt ein, bei ihr zu wohnen, so entlasse sie den Mann nicht.14Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch das (O. in dem) Weib, und das ungläubige Weib ist geheiligt durch den (O. in dem) Bruder; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig. 15Wenn aber der Ungläubige sich trennt, so trenne er sich. Der Bruder oder die Schwester ist in solchen Fällen nicht gebunden; in Frieden aber hat uns Gott berufen. 16Denn was weißt du, Weib, ob du den Mann erretten wirst? Oder was weißt du, Mann, ob du das Weib erretten wirst? Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Was aber das betrifft, wovon ihr mir geschrieben habt, so ist es gut für einen Menschen, kein Weib zu berühren. 2Aber um der Hurerei willen habe ein jeder sein eigenes Weib, und eine jede habe ihren eigenen Mann. 3Der Mann leiste dem Weibe die eheliche Pflicht, gleicherweise aber auch das Weib dem Manne.4Das Weib hat nicht Macht über ihren eigenen Leib, sondern der Mann; gleicherweise aber hat auch der Mann nicht Macht über seinen eigenen Leib, sondern das Weib.5Entziehet (O. Beraubet) euch einander nicht, es sei denn etwa nach Übereinkunft eine Zeitlang, auf daß ihr zum Beten Muße habet; (O. euch dem Gebet widmet) und kommet wieder zusammen, auf daß der Satan euch nicht versuche wegen eurer Unenthaltsamkeit.
6Dieses aber sage ich aus Nachsicht, nicht befehlsweise. 7Ich wünsche aber, alle Menschen wären wie auch ich selbst; aber ein jeder hat seine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so.
8Ich sage aber den Unverheirateten und den Witwen: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie auch ich.9Wenn sie sich aber nicht enthalten können, so laßt sie heiraten, denn es ist besser zu heiraten, als Brunst zu leiden. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
12Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von keinem überwältigen lassen. 13Die Speisen für den Bauch, und der Bauch für die Speisen; Gott aber wird sowohl diesen als jene zunichte machen. Der Leib aber nicht für die Hurerei, sondern für den Herrn, und der Herr für den Leib. 14Gott aber hat sowohl den Herrn auferweckt, als er auch uns auferwecken (Eig. uns aus-auferwecken (d. i. auferwecken aus den Toten)) wird durch seine Macht.
15Wisset ihr nicht, daß eure Leiber Glieder Christi sind? Soll ich denn die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer Hure machen? Das sei ferne! 16Oder wisset ihr nicht, daß, wer der Hure anhängt, ein Leib mit ihr ist? "Denn es werden", spricht er, "die zwei ein (W. zu einem) Fleisch sein." (1. Mose 2,24) 17Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm. 18Fliehet die Hurerei! Jede Sünde, die ein Mensch begehen mag, ist außerhalb des Leibes; wer aber hurt, sündigt wider seinen eigenen Leib. 19Oder wisset ihr nicht, daß euer Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt, den ihr von Gott habt, und daß ihr nicht euer selbst seid? 20Denn ihr seid um einen Preis erkauft worden; verherrlichet nun Gott in eurem Leibe. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Darf (Eig. Wagt, getraut sich? zu) jemand unter euch, der eine Sache wider den anderen hat, rechten vor den Ungerechten und nicht vor den Heiligen? 2Oder wisset ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch (O. vor (unter) euch, d. i. eurem Beisein) die Welt gerichtet wird, seid ihr unwürdig, über die geringsten Dinge zu richten? (W. unwürdig der geringsten Gerichte) 3Wisset ihr nicht, daß wir Engel richten werden? geschweige denn Dinge dieses Lebens.
4Wenn ihr nun über Dinge dieses Lebens zu richten habt, so setzet diese dazu, die gering geachtet sind (And. üb.: so setzet ihr dazu die Verachteten d. i. die Ungerechten, v 1) in der Versammlung. 5Zur Beschämung sage ich?s euch. Also nicht ein Weiser ist unter euch, auch nicht einer, der zwischen seinen Brüdern (W. seinem Bruder) zu entscheiden vermag? 6sondern es rechtet Bruder mit Bruder, und das vor Ungläubigen! 7Es ist nun schon überhaupt ein Fehler an euch, daß ihr Rechtshändel miteinander habt. Warum laßt ihr euch nicht lieber unrecht tun? Warum laßt ihr euch nicht lieber übervorteilen? (O. vorenthalten, berauben; so auch v 8) 8Aber ihr tut unrecht und übervorteilt, und das Brüder!
9Oder wisset ihr nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht ererben werden? Irret euch nicht! Weder Hurer, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Weichlinge, (O. Wollüstlinge) noch Knabenschänder, 10noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Räuber werden das Reich Gottes ererben. 11Und solches sind euer etliche gewesen; aber ihr seid abgewaschen, aber ihr seid geheiligt, aber ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und durch den (O. in dem (wie vorher), d. i. in der Kraft des) Geist unseres Gottes. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Überhaupt (O. Allgemein) hört man, daß Hurerei unter euch sei, und eine solche Hurerei, die selbst unter den Nationen nicht stattfindet: daß einer seines Vaters Weib habe. 2Und ihr seid aufgeblasen und habt nicht vielmehr Leid getragen, auf daß der, welcher diese Tat begangen hat, aus eurer Mitte hinweggetan würde. 3Denn ich, zwar dem Leibe nach abwesend, aber im Geiste gegenwärtig, habe schon als gegenwärtig geurteilt, den, der dieses also verübt hat, 4im Namen unseres Herrn Jesus Christus (wenn ihr und mein Geist mit der Kraft unseres Herrn Jesus Christus versammelt seid) 5einen solchen dem Satan zu überliefern zum Verderben des Fleisches, auf daß der Geist errettet werde am Tage des Herrn Jesus.
6Euer Rühmen ist nicht gut. Wisset ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig die ganze Masse (O. den ganzen Teig) durchsäuert? 7Feget den alten Sauerteig aus, auf daß ihr eine neue Masse (O. ein neuer Teig) sein möget, gleichwie ihr ungesäuert seid. Denn auch unser Passah, Christus, ist geschlachtet. 8Darum laßt uns Festfeier halten, nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit Ungesäuertem der Lauterkeit und Wahrheit.
9Ich habe euch in dem Briefe geschrieben, nicht mit Hurern Umgang zu haben; 10nicht durchaus mit den Hurern dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern, sonst müßtet ihr ja aus der Welt hinausgehen. 11Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Hurer ist, oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Räuber, mit einem solchen selbst nicht zu essen. 12Denn was habe ich auch zu richten, die draußen sind? Ihr, richtet ihr nicht, die drinnen sind? 13Die aber draußen sind, richtet Gott; tut den Bösen von euch selbst hinaus. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
14Nicht euch zu beschämen schreibe ich dieses, sondern ich ermahne euch als meine geliebten Kinder. 15Denn wenn ihr zehntausend Zuchtmeister in Christo hättet, so doch nicht viele Väter; denn in Christo Jesu habe ich euch gezeugt durch das Evangelium. 16Ich bitte (O. ermahne) euch nun, seid meine Nachahmer!
17Dieserhalb habe ich euch Timotheus gesandt, der mein geliebtes und treues Kind ist in dem Herrn; der wird euch erinnern an meine Wege, die in Christo sind, gleichwie ich überall in jeder Versammlung lehre.
18Etliche aber sind aufgeblasen, als ob ich nicht zu euch kommen würde.19Ich werde aber bald zu euch kommen, wenn der Herr will, und werde erkennen, nicht das Wort der Aufgeblasenen, sondern die Kraft; 20denn das Reich Gottes besteht nicht im Worte, sondern in Kraft. 21Was wollt ihr? soll ich mit der Rute zu euch kommen, oder in Liebe und im Geiste der Sanftmut? Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
6Dies aber, Brüder, habe ich auf mich und Apollos gedeutet (O. bezogen) um euretwillen, auf daß ihr an uns lernet, nicht über das hinaus zu denken , was geschrieben ist, auf daß ihr euch nicht aufblähet für den einen, (Eig. einer für den einen) wider den anderen. 7Denn wer unterscheidet dich? Was aber hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber auch empfangen hast, was rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen? 8Schon seid ihr gesättigt, schon seid ihr reich geworden; ihr habt ohne uns geherrscht, und ich wollte wohl, daß ihr herrschtet, auf daß auch wir mit euch herrschen möchten.
9Denn mich dünkt, daß Gott uns, die Apostel, als die Letzten dargestellt hat, wie zum Tode bestimmt; denn wir sind der Welt ein Schauspiel geworden, sowohl Engeln als Menschen. 10Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christo; wir schwach, ihr aber stark; ihr herrlich, wir aber verachtet. 11Bis auf die jetzige Stunde leiden wir sowohl Hunger als Durst und sind nackt und werden mit Fäusten geschlagen und haben keine bestimmte Wohnung 12und mühen uns ab, mit unseren eigenen Händen arbeitend. Geschmäht, segnen wir; verfolgt, dulden wir; 13gelästert, bitten wir; als Auskehricht der Welt sind wir geworden, ein Auswurf aller bis jetzt.
Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Dafür halte man uns-für Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes. 2Übrigens sucht man hier an den Verwaltern, daß einer treu erfunden werde. 3Mir aber ist es das Geringste, daß ich von euch oder von einem menschlichen Tage (d. h. Gerichtstage) beurteilt werde; ich beurteile mich aber auch selbst nicht. 4Denn ich bin mir selbst nichts bewußt, aber dadurch bin ich nicht gerechtfertigt. Der mich aber beurteilt, ist der Herr.5So urteilet (O. richtet) nicht etwas vor der Zeit, bis der Herr kommt, welcher auch das Verborgene der Finsternis ans Licht bringen und die Ratschläge der Herzen offenbaren wird; und dann wird einem jeden sein Lob werden von Gott. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
18Niemand betrüge sich selbst. Wenn jemand unter euch sich dünkt, weise zu sein in diesem Zeitlauf, so werde er töricht, auf daß er weise werde. 19Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott; denn es steht geschrieben: "Der die Weisen erhascht in ihrer List". (Hiob 5,13) 20Und wiederum: "Der Herr kennt die Überlegungen der Weisen, daß sie eitel sind". (Ps. 94,11) 21So rühme sich denn niemand der Menschen, (Eig. in Menschen) denn alles ist euer. 22Es sei Paulus oder Apollos oder Kephas, es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges: alles ist euer, 23ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
11Denn einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, (Eig. der da liegt) welcher ist Jesus Christus.
12Wenn aber jemand auf diesen Grund baut Gold, Silber, köstliche Steine, Holz, Heu, Stroh, 13so wird das Werk eines jeden offenbar werden, denn der Tag wird es klar machen, weil er in Feuer geoffenbart wird; und welcherlei das Werk eines jeden ist, wird das Feuer bewähren. 14Wenn das Werk jemandes bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen;15wenn das Werk jemandes verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer.
16Wisset ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in (O. unter) euch wohnt? 17Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und solche seid ihr. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
5Wer ist denn Apollos, und wer Paulus? Diener, durch welche ihr geglaubt habt, und zwar wie der Herr einem jeden gegeben hat. 6Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum gegeben. 7Also ist weder der da pflanzt etwas, noch der da begießt, sondern Gott, der das Wachstum gibt.8Der aber pflanzt und der begießt, sind eins; ein jeder aber wird seinen eigenen Lohn empfangen nach seiner eigenen Arbeit. (O. Mühe)
9Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; Gottes Ackerfeld, (O. Ackerwerk) Gottes Bau seid ihr. 10Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf; ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Und ich, Brüder, konnte nicht zu euch reden als zu Geistlichen, sondern als zu Fleischlichen, (Eig. Fleischernen) als zu Unmündigen in Christo. 2Ich habe euch Milch zu trinken gegeben, nicht Speise; denn ihr vermochtet es noch nicht; aber ihr vermöget es auch jetzt noch nicht, 3denn ihr seid noch fleischlich. Denn da Neid (O. Eifersucht) und Streit unter euch ist, seid ihr nicht fleischlich und wandelt nach Menschenweise? 4Denn wenn einer sagt: Ich bin des Paulus; der andere aber: Ich des Apollos; seid ihr nicht menschlich? (W. Menschen) Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
6Wir reden aber Weisheit unter den Vollkommenen, nicht aber Weisheit dieses Zeitlaufs, noch der Fürsten dieses Zeitlaufs, die zunichte werden, 7sondern wir reden Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die verborgene, welche Gott zuvorbestimmt hat, vor den Zeitaltern, zu unserer Herrlichkeit; 8welche keiner von den Fürsten dieses Zeitlaufs erkannt hat (denn wenn sie dieselbe erkannt hätten, so würden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt haben), 9sondern wie geschrieben steht: "Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben"; (Jes. 64,4)
10uns aber hat Gott es geoffenbart durch seinen Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. 11Denn wer von den Menschen weiß, was im (W. des) Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? Also weiß (Eig. hat erkannt) auch niemand, was in Gott (W. Gottes) ist, als nur der Geist Gottes. 12Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, auf daß wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind; 13welche wir auch verkündigen, (Eig. reden) nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten, gelehrt durch den Geist, mitteilend geistliche Dinge durch geistliche Mittel. (W. Geistliches durch Geistliches; O. verbindend (od. klarlegend, erläuternd) Geistliches mit Geistlichem) 14Der natürliche (W. seelische) Mensch aber nimmt nicht an, (O. faßt nicht) was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt (O. unterschieden) wird; 15der geistliche aber beurteilt (O. unterscheidet) alles, er selbst aber wird von niemandem beurteilt; (unterschieden) 16denn "wer hat den Sinn des Herrn erkannt, der ihn unterweise?" (Jes. 40,13-14) Wir aber haben Christi Sinn. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Und ich, als ich zu euch kam, Brüder, kam nicht nach Vortrefflichkeit der Rede oder Weisheit, euch das Zeugnis Gottes verkündigend. 2Denn ich hielt nicht dafür, etwas unter euch zu wissen, als nur Jesum Christum und ihn als gekreuzigt. 3Und ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und in vielem Zittern; 4und meine Rede und meine Predigt war nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, 5auf daß euer Glaube nicht beruhe auf (W. sei in) Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
18Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft. 19Denn es steht geschrieben: "Ich will die Weisheit der Weisen vernichten, und den Verstand der Verständigen will ich hinwegtun". (Jes. 29,14)20Wo ist der Weise? wo der Schriftgelehrte? wo der Schulstreiter dieses Zeitlaufs? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21Denn sintemal in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, so gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu erretten;
22sintemal ja sowohl Juden Zeichen fordern, als auch Griechen Weisheit suchen; 23wir aber predigen Christum als gekreuzigt, den Juden ein Ärgernis, und den Nationen eine Torheit; 24den Berufenen selbst aber, sowohl Juden als Griechen, Christum, Gottes Kraft und Gottes Weisheit; 25denn das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen, und das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen.
26Denn sehet eure Berufung, Brüder, daß es nicht viele Weise nach dem Fleische, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind; 27sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, auf daß er die Weisen zu Schanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, auf daß er das Starke zu Schanden mache;28und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt, und das, was nicht ist, auf daß er das, was ist, zunichte mache, 29damit sich vor Gott kein Fleisch rühme. 30Aus ihm aber seid ihr in Christo Jesu, der uns geworden ist Weisheit von Gott (O. von Gott zur Weisheit) und Gerechtigkeit und Heiligkeit (O. Heiligung; eig. Geheiligtsein) und Erlösung; 31auf daß, wie geschrieben steht: "Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn". (W. in dem Herrn (S. die Anm. zu Mat. 1,20))(Jer. 9,23-24; Jes. 45,25) Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
10Ich ermahne (O. bitte) euch aber, Brüder, durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus, daß ihr alle dasselbe redet und nicht Spaltungen unter euch seien, sondern daß ihr in demselben Sinne und in derselben Meinung völlig zusammengefügt (Eig. vollbereitet) seiet. 11Denn es ist mir von euch kund geworden, meine Brüder, durch die Hausgenossen der Chloe, daß Streitigkeiten unter euch sind. 12Ich sage aber dieses, daß ein jeder von euch sagt: Ich bin des Paulus, ich aber des Apollos, ich aber des Kephas, ich aber Christi.
13Ist der Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf Paulus? Namen getauft worden? 14Ich danke Gott, daß ich niemanden von euch getauft habe, außer Krispus und Gajus, 15auf daß nicht jemanden sage, daß ich auf meinen Namen getauft habe. 16Ich habe aber auch das Haus des Stephanas getauft; sonst weiß ich nicht, ob ich jemand anders getauft habe. 17Denn Christus hat mich nicht ausgesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen; nicht in Redeweisheit, auf daß nicht das Kreuz Christi zunichte gemacht werde. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
4Ich danke meinem Gott allezeit eurethalben für die (Eig. über der) Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christo Jesu, 5daß ihr in ihm in allem reich gemacht worden seid, in allem Wort und aller Erkenntnis, 6wie das Zeugnis des Christus unter (O. in) euch befestigt (O. bestätigt) worden ist, 7so daß ihr in (O. an) keiner Gnadengabe Mangel habt, indem ihr die Offenbarung unseres Herrn Jesu Christi erwartet, 8welcher euch auch befestigen wird bis ans Ende, daß ihr untadelig seid an dem Tage unseres Herrn Jesus Christus. 9Gott ist treu, durch welchen ihr berufen worden seid in die Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Paulus, berufener Apostel Jesu Christi durch Gottes Willen, und Sosthenes, der Bruder, 2der Versammlung Gottes, die in Korinth ist, den Geheiligten in Christo Jesu, den berufenen Heiligen, samt allen, die an jedem Orte den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, sowohl ihres als unseres Herrn.
3Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
25Dem aber, der euch zu befestigen vermag nach meinem Evangelium und der Predigt von Jesu Christo, nach der Offenbarung des Geheimnisses, (Vergl. Eph. 3,2-11; 5,32; Kol. 1,25-27; 2,2. 3.) das in den Zeiten der Zeitalter verschwiegen war, 26jetzt aber geoffenbart und durch prophetische Schriften, nach Befehl des ewigen Gottes, zum Glaubensgehorsam an alle Nationen kundgetan worden ist, 27dem allein weisen Gott durch Jesum Christum, ihm (W. welchem) sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984