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1Denn was den Dienst für die Heiligen betrifft, so ist es überflüssig für mich, euch zu schreiben. 2Denn ich kenne eure Geneigtheit, deren ich mich eurethalben rühme gegen die Macedonier, daß Achaja bereit gewesen ist seit vorigem Jahre; und der von euch ausgegangene Eifer hat viele (O. die Mehrzahl, die Masse, der Brüder) angereizt. 3Ich habe aber die Brüder gesandt, auf daß nicht unser Rühmen über euch in dieser Beziehung zunichte würde, auf daß ihr, wie ich gesagt habe, bereit seid, 4damit nicht etwa, wenn die Macedonier mit mir kommen und euch unbereit finden, wir, daß wir nicht sagen ihr, in dieser Zuversicht zu Schanden würden. 5Ich hielt es daher für nötig, die Brüder zu bitten, daß sie zu euch vorauszögen und diesen euren zuvor angekündigten Segen vorher zubereiteten, daß er also bereit sei als Segen, und nicht als Habsucht. (O. als Freigebigkeit, und nicht als etwas Erzwungenes) 6Dies aber sage ich: Wer sparsam sät, wird auch sparsam ernten, und wer segensreich (O. freigebig; W. mit Segnungen) sät, wird auch segensreich (O. freigebig; W. mit Segnungen) ernten. 7Ein jeder, wie er sich in seinem Herzen vorsetzt: nicht mit Verdruß (Eig. aus Betrübnis) oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. 8Gott aber ist mächtig, jede Gnade (O. Gabe, od. Wohltat) gegen euch überströmen zu lassen, auf daß ihr in allem, allezeit alle Genüge habend, überströmend seid zu jedem guten Werke; 9wie geschrieben steht: "Er hat ausgestreut, er hat den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit". (Ps. 112,9)
10Der aber Samen darreicht dem Sämann und Brot zur Speise, wird eure Saat darreichen und überströmend machen und die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen, 11indem ihr in allem reich geworden seid zu aller Freigebigkeit, welche durch uns Gott Danksagung bewirkt. 12Denn die Bedienung dieses Dienstes (Eig. Gottesdienstes) ist nicht nur eine Erfüllung des Mangels der Heiligen, sondern ist auch überströmend durch viele Danksagungen gegen Gott; 13indem sie durch die Bewährung dieses Dienstes (O. dieser Bedienung; wie v 12) Gott verherrlichen wegen der Unterwürfigkeit eures Bekenntnisses zum (O. hinsichtlich des) Evangelium des Christus und wegen der Freigebigkeit der Mitteilung gegen sie und gegen alle; 14und in ihrem Flehen für euch, die sich nach euch sehnen (O. indem sie im Flehen für euch sich nach euch sehnen) wegen der überschwenglichen Gnade Gottes an euch. 15Gott sei Dank für seine unaussprechliche Gabe! Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Wir tun euch aber kund, Brüder, die Gnade Gottes, die in den Versammlungen Macedoniens gegeben worden ist, 2daß bei großer Drangsalsprüfung die Überströmung ihrer Freude und ihre tiefe Armut übergeströmt ist in den Reichtum ihrer Freigebigkeit. 3Denn nach Vermögen, ich bezeuge es, und über Vermögen waren sie aus eigenem Antriebe willig, 4mit vielem Zureden uns um die Gnade und die Gemeinschaft des Dienstes für die Heiligen bittend. 5Und nicht wie wir hofften, sondern sie gaben sich selbst zuerst dem Herrn und uns durch Gottes Willen, 6so daß wir Titus zugeredet haben, daß er wie er zuvor angefangen hatte, also auch bei (O. in Bezug auf) euch auch diese Gnade vollbringen möchte.
7Aber so wie ihr in allem überströmend seid: in Glauben und Wort und Erkenntnis und allem Fleiß und in eurer Liebe (Eig. der Liebe von euch aus) zu uns, daß ihr auch in dieser Gnade überströmend sein möget. 8Nicht befehlsweise spreche ich, sondern wegen des Fleißes der anderen, und indem ich die Echtheit eurer Liebe prüfe. 9Denn ihr kennet die Gnade unseres Herrn Jesu Christi, daß er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, auf daß ihr durch seine Armut reich würdet.
10Und ich gebe hierin eine Meinung; denn dies ist euch nützlich, die ihr nicht allein das Tun, sondern auch das Wollen vorher angefangen habt seit vorigem Jahre. 11Nun aber vollbringet auch das Tun, damit, gleichwie die Geneigtheit zum Wollen, also auch das Vollbringen da sei nach dem, was ihr habt.12Denn wenn die Geneigtheit vorliegt, so ist einer annehmlich nach dem er (O. so ist sie annehmlich (eig. wohlannehmlich od. wohlangenehm), nach dem man usw.) hat, und nicht nach dem er nicht hat. 13Denn nicht auf daß andere Erleichterung haben, ihr aber Bedrängnis, sondern nach der Gleichheit: 14in der jetzigen Zeit diene euer Überfluß für den Mangel jener, auf daß auch jener Überfluß für euren Mangel diene, damit Gleichheit werde; wie geschrieben steht:15"Wer viel sammelte, hatte nicht Überfluß, und wer wenig sammelte, hatte nicht Mangel". (2. Mose 16,18)
16Gott aber sei Dank, der denselben Eifer für euch in das Herz des Titus gegeben hat; (O. gibt) 17denn er nahm zwar das Zureden an, aber weil er sehr eifrig war, ist er aus eigenem Antriebe zu euch gegangen. 18Wir haben aber den Bruder mit ihm gesandt, dessen Lob im Evangelium durch alle Versammlungen verbreitet ist. 19Aber nicht allein das, sondern er ist auch von den Versammlungen gewählt worden zu unserem Reisegefährten mit dieser Gnade, die von uns bedient wird zur Herrlichkeit des Herrn selbst und als Beweis unserer (W. und zu unserer) Geneigtheit; 20indem wir dies verhüten, daß uns nicht jemand übel nachrede dieser reichen Gabe halben, die von uns bedient wird; 21denn wir sind vorsorglich für das, was ehrbar ist, nicht allein vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen.
22Wir haben aber unseren Bruder mit ihnen gesandt, den wir oft in vielen Stücken erprobt haben, daß er eifrig ist, nun aber noch viel eifriger durch große Zuversicht, die er zu euch hat. 23Sei es, was Titus betrifft, er ist mein Genosse und in Bezug auf euch mein Mitarbeiter; seien es unsere Brüder, sie sind Gesandte der Versammlungen, Christi Herrlichkeit. 24So beweiset nun gegen sie, angesichts der Versammlungen, den Beweis eurer Liebe und unseres Rühmens über euch. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
5Denn auch als wir nach Macedonien kamen, hatte unser Fleisch keine Ruhe, sondern allenthalben (O. in jeder Weise) waren wir bedrängt; von außen Kämpfe, von innen Befürchtungen. 6Der aber die Niedrigen tröstet, Gott, tröstete uns durch die Ankunft des Titus. 7Nicht allein aber durch seine Ankunft, sondern auch durch den Trost, womit er eurethalben getröstet wurde, als er uns kundtat eure Sehnsucht, euer Wehklagen, euren Eifer für mich, so daß ich mich um so mehr freute.
8Denn wenn ich euch auch betrübt habe durch den Brief, so reut es mich nicht, wenn es mich auch gereut hat; denn ich sehe, daß jener Brief, wenn auch nur für eine Zeit, euch betrübt hat. 9Jetzt freue ich mich, nicht daß ihr betrübt worden, sondern daß ihr zur Buße betrübt worden seid; denn ihr seid Gott gemäß betrübt worden, auf daß ihr in nichts von uns Schaden erlittet. 10Denn die Betrübnis Gott gemäß bewirkt eine nie zu bereuende Buße zum Heil; die Betrübnis der Welt aber bewirkt den Tod.
11Denn siehe, eben dieses, daß ihr Gott gemäß betrübt worden seid, wieviel Fleiß (O. Rührigkeit, Ernst) hat es bei euch bewirkt! sogar (O. vielmehr; so auch nachher) Verantwortung, sogar Unwillen, sogar Furcht, sogar Sehnsucht, sogar Eifer, sogar Vergeltung. Ihr habt euch in allem erwiesen, daß ihr an der Sache rein seid. 12So denn, wenn ich euch auch geschrieben habe, so geschah es nicht um des Beleidigers, noch um des Beleidigten willen, sondern um deswillen, damit unser Fleiß für euch (Nach and. Les.: euer Fleiß für uns) bei euch offenbar werde vor Gott. 13Deswegen sind wir getröstet worden; vielmehr aber freuten wir uns bei unserem Troste noch überschwenglicher über die Freude des Titus, weil sein Geist durch euch alle erquickt worden ist. 14Denn wenn ich ihm etwas über euch gerühmt habe, so bin ich nicht zu Schanden geworden; sondern wie wir alles in Wahrheit zu euch geredet haben, also ist auch unser Rühmen gegen Titus Wahrheit geworden; 15und seine innerlichen Gefühle (O. sein Inneres) sind überströmender gegen euch, indem er an euer aller Gehorsam gedenkt, wie ihr ihn mit Furcht und Zittern empfangen habt. 16Ich freue mich, daß ich in allem Zuversicht (O. guten Mut) betreffs euer habe Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Da wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so laßt uns uns selbst reinigen von jeder Befleckung des Fleisches und des Geistes, indem wir die Heiligkeit vollenden in der Furcht Gottes.
2Nehmet uns auf; wir haben niemandem unrecht getan, wir haben niemanden verderbt, wir haben niemanden übervorteilt. 3Nicht zur Verurteilung rede ich; denn ich habe vorhin gesagt, daß ihr in unseren Herzen seid, um mit zu sterben und mit zu leben. 4Groß ist meine Freimütigkeit gegen euch, groß mein Rühmen eurethalben; ich bin mit Trost erfüllt, ich bin ganz überströmend in der Freude bei all unserer Drangsal. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
11Unser Mund ist zu euch aufgetan, ihr Korinther; unser Herz ist weit geworden. 12Ihr seid nicht verengt in uns, sondern ihr seid verengt in eurem Innern. (O. in euren innerlichen Gefühlen) 13Zur gleichen Vergeltung aber (ich rede als zu Kindern) werdet auch ihr weit.
14Seid nicht in einem ungleichen Joche (Eig. seid nicht verschiedenartig zusammengejocht; vergl. 3. Mose 19,19; 5. Mose 22,10) mit Ungläubigen. Denn welche Genossenschaft hat Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? 15und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? (Griech. Beliar) Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes (S. 1. Kor. 3,16) mit Götzenbildern? Denn ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: "Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein". (3. Mose 26,11. 12.) 17Darum gehet aus aus ihrer Mitte und sondert euch ab, spricht der Herr, (S. die Anm. zu Mat. 1,20) und rühret Unreines nicht an, und ich werde euch aufnehmen; 18und ich werde euch zum Vater sein, und ihr werdet mir zu Söhnen und Töchtern sein, spricht der Herr, der Allmächtige. (Vergl. Jes. 52,11) Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Mitarbeitend (S. 1. Kor. 3,9) aber ermahnen (O. bitten) wir auch, daß ihr die Gnade Gottes nicht vergeblich empfanget 2(denn er spricht: "Zur angenehmen (O. annehmlichen, wohlgefälligen) Zeit habe ich dich erhört, und am Tage des Heils habe ich dir geholfen". (Jes. 49,8) Siehe, jetzt ist die wohlangenehme (O. wohlannehmliche) Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils);
3indem wir in keiner Sache irgend einen Anstoß geben, auf daß der Dienst nicht verlästert werde,4sondern in allem uns erweisen (O. empfehlen) als Gottes Diener, in vielem Ausharren, (O. vieler Geduld) in Drangsalen, in Nöten, in Ängsten, 5in Streichen, in Gefängnissen, in Aufständen, (O. Unruhen) in Mühen, in Wachen, in Fasten; 6in Reinheit, in Erkenntnis, in Langmut, in Gütigkeit, im Heiligen Geiste, in ungeheuchelter Liebe; 7im Worte der Wahrheit, in der Kraft Gottes; durch die Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken; 8durch Ehre und Unehre, durch böses Gerücht und gutes Gerücht, als Verführer und Wahrhaftige; 9als Unbekannte und Wohlbekannte; (O. Erkannte) als Sterbende, und siehe, wir leben; als Gezüchtigte und nicht getötet; (Eig. zum Tode gebracht) 10als Traurige, aber allezeit uns freuend; als Arme, aber viele reich machend; als nichts habend und alles besitzend. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
16Daher kennen wir von nun an niemand nach dem Fleische; wenn wir aber auch Christum nach dem Fleische gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr also. 17Daher, wenn jemand in Christo ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden. 18Alles aber von dem Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesum Christum und hat uns den Dienst der Versöhnung gegeben: 19nämlich daß Gott in Christo war, die Welt mit sich selbst versöhnend, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnend, und hat in uns das Wort der Versöhnung niedergelegt. (Eig. und in uns? niedergelegt habend)
20So sind wir nun Gesandte für Christum, (O. an Christi Statt? für Christum) als ob Gott durch uns ermahnte; wir bitten an Christi Statt: (O. an Christi Statt? für Christum) Laßt euch versöhnen mit Gott! 21Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
11Da wir nun den Schrecken des Herrn (O. die Furcht des Herrn, d. h. wie sehr der Herr zu fürchten ist) kennen, so überreden wir die Menschen, Gott aber sind wir offenbar geworden; ich hoffe aber, auch in euren Gewissen offenbar geworden zu sein. 12Denn wir empfehlen uns selbst euch nicht wiederum, sondern geben euch Anlaß zum Ruhm unserethalben, auf daß ihr ihn habet bei denen, die sich nach dem Ansehen rühmen und nicht nach dem Herzen. (O. im Angesicht? im Herzen) 13Denn sei es, daß wir außer uns sind, so sind wir es Gott; sei es daß wir vernünftig sind-euch. (O. für Gott? für euch) 14Denn die Liebe des Christus drängt uns, indem wir also geurteilt haben, daß einer für alle gestorben ist und somit alle gestorben sind. (O. gestorben waren, d. h. im Tode lagen) 15Und er ist für alle gestorben, auf daß die, welche leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben ist und ist auferweckt worden. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Denn wir wissen, daß, wenn unser irdisches Haus, die Hütte, (Eig. unser irdisches Hütten- oder Zelthaus) zerstört wird, wir einen Bau von (O. aus) Gott haben, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, ein ewiges, in den Himmeln. 2Denn in diesem freilich seufzen wir, uns sehnend, mit unserer Behausung, die aus dem Himmel ist, überkleidet zu werden; 3so wir anders, wenn wir auch bekleidet sind, nicht nackt erfunden werden. 4Denn wir freilich, die in der Hütte sind, seufzen beschwert, wiewohl wir nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben. 5Der uns aber eben hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns auch das Unterpfand des Geistes gegeben hat.
6So sind wir nun allezeit gutes Mutes und wissen, daß, während einheimisch in dem Leibe, wir von dem Herrn ausheimisch sind 7(denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen); 8wir sind aber gutes Mutes und möchten lieber ausheimisch von dem Leibe und einheimisch bei dem Herrn sein. 9Deshalb beeifern wir uns auch, ob einheimisch oder ausheimisch, ihm wohlgefällig zu sein. 10Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, auf daß ein jeder empfange, was er in dem (O. durch den) Leibe getan, nach dem er gehandelt hat, es sei Gutes oder Böses. Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
7Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, auf daß die Überschwenglichkeit der Kraft sei Gottes und nicht aus uns. 8Allenthalben bedrängt, aber nicht eingeengt; keinen Ausweg sehend, aber nicht ohne Ausweg; (O. in Verlegenheit, aber nicht verzweifelnd) 9verfolgt, aber nicht verlassen; niedergeworfen, aber nicht umkommend; 10allezeit das Sterben (O. die Tötung) Jesu am (O. in dem) Leibe umhertragend, auf daß auch das Leben Jesu an (O. in) unserem Leibe offenbar werde. 11Denn wir, die wir leben, werden allezeit dem Tode überliefert um Jesu willen, auf daß auch das Leben Jesu an (O. in) unserem sterblichen Fleische offenbar werde.
12So denn wirkt der Tod in uns, das Leben aber in euch. 13Da wir aber denselben Geist des Glaubens haben (nach dem, was geschrieben steht: "Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet"), (Ps. 116,10) so glauben auch wir, darum reden wir auch, 14indem wir wissen, daß der, welcher den Herrn Jesus auferweckt hat, auch uns mit Jesu auferwecken und mit euch darstellen wird; 15denn alles ist um euretwillen, auf daß die Gnade, überreich geworden durch die Vielen, die Danksagung zur Herrlichkeit Gottes überströmen lasse.
16Deshalb ermatten wir nicht, sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, (O. verzehrt od. aufgerieben wird) so wird doch der innere Tag für Tag erneuert. 17Denn das schnell vorübergehende Leichte unserer Drangsal bewirkt uns ein über die Maßen überschwengliches, ewiges Gewicht von Herrlichkeit, 18indem wir nicht das anschauen, was man sieht, sondern das, was man nicht sieht; denn das, was man sieht, ist zeitlich, das aber, was man nicht sieht, ewig. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Darum, da wir diesen Dienst haben, wie wir begnadigt worden sind, ermatten wir nicht; (O. werden wir nicht mutlos; so auch v 16) 2sondern wir haben die verborgenen Dingen der Scham (d. h. allem, dessen man sich schämt und das man deshalb verborgen hält.) entsagt, indem wir nicht in Arglist wandeln, noch das Wort Gottes verfälschen, (O. betrügerisch gebrauchen) sondern durch die Offenbarung der Wahrheit uns selbst jedem Gewissen der Menschen empfehlen vor Gott. 3Wenn aber auch unser Evangelium verdeckt ist, so ist es in denen verdeckt, die verloren gehen, 4in welchen der Gott dieser Welt (O. dieses Zeitlaufs) den Sinn (Eig. die Gedanken) der Ungläubigen verblendet hat, damit ihnen nicht ausstrahle der Lichtglanz des Evangeliums der Herrlichkeit des Christus, welcher das Bild Gottes ist.
5Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christum Jesum als Herrn, uns selbst aber als eure Knechte um Jesu willen. 6Denn der Gott, der aus Finsternis Licht leuchten hieß, ist es, der in unsere Herzen geleuchtet hat zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Christi. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Fangen wir wiederum an, uns selbst zu empfehlen? oder bedürfen wir etwa, wie etliche, Empfehlungsbriefe an euch oder Empfehlungsbriefe von euch? 2Ihr seid unser Brief, eingeschrieben in unsere Herzen, gekannt und gelesen (O. und wohl gekannt) von allen Menschen; 3die ihr offenbar geworden, daß ihr ein Brief Christi seid, angefertigt durch uns im Dienst, (W. durch uns bedient) geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geiste des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens.
4Solches Vertrauen aber haben wir durch Christum (O. durch den Christus) zu Gott: 5nicht daß wir von uns selbst aus tüchtig sind, etwas zu denken, als aus uns selbst, sondern unsere Tüchtigkeit ist von Gott, 6der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.
7(Wenn aber der Dienst des Todes, mit Buchstaben in Steine eingegraben, in Herrlichkeit begann, (Eig. ward) so daß die Söhne Israels das Angesicht Moses? nicht unverwandt anschauen konnten (Vergl. 2. Mose 34,29-35) wegen der Herrlichkeit seines Angesichts, die hinweggetan werden sollte, (O. die im Verschwinden begriffen war; so auch v 11. 13.) 8wie wird nicht vielmehr der Dienst des Geistes in Herrlichkeit bestehen? (Eig. sein) 9Denn wenn der Dienst der Verdammnis Herrlichkeit ist, (O. war) so ist vielmehr der Dienst der Gerechtigkeit überströmend in Herrlichkeit. 10Denn auch das Verherrlichte ist nicht in dieser Beziehung verherrlicht worden, wegen der überschwenglichen Herrlichkeit. 11Denn wenn das, was hinweggetan werden sollte, mit Herrlichkeit eingeführt wurde, wieviel mehr wird das Bleibende in Herrlichkeit bestehen!
12Da wir nun eine solche Hoffnung haben, so gebrauchen wir große Freimütigkeit, 13und tun nicht gleichwie Moses, der eine Decke über sein Angesicht legte, auf daß die Söhne Israels nicht anschauen möchten (O. nicht ihre Augen heften möchten auf) das Ende dessen, was hinweggetan werden sollte. 14Aber ihr Sinn ist (Eig. ihre Gedanken sind) verstockt worden, denn bis auf den heutigen Tag bleibt beim Lesen des alten Bundes dieselbe Decke unaufgedeckt, die (O. weil sie) in Christo weggetan wird. (And. üb.: ohne daß aufgedeckt wird, daß er (der Bund) in Christo weggetan wird) 15Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Moses gelesen wird, liegt die Decke auf ihrem Herzen. 16Wenn es aber zum Herrn umkehren wird, so wird die Decke weggenommen.)
17Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit. 18Wir alle aber, mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauend, werden verwandelt nach demselben Bilde (O. in dasselbe Bild) von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, als durch den Herrn, den Geist. (S. v 6. 17.) Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
12Als ich aber nach Troas kam für das Evangelium des Christus und mir eine Tür aufgetan wurde im Herrn, 13hatte ich keine Ruhe in meinem Geiste, weil ich Titus, meinen Bruder, nicht fand, sondern ich nahm Abschied von ihnen und zog fort nach Macedonien.
14Gott aber sei Dank, der uns allezeit im Triumphzuge umherführt in Christo (O. in dem Christus) und den Geruch seiner Erkenntnis an jedem Orte durch uns offenbart! 15Denn wir sind Gott ein Wohlgeruch Christi in (O. unter) denen, die errettet werden, und in (O. unter) denen, die verloren gehen; 16den einen ein Geruch vom Tode zum Tode, den anderen aber ein Geruch vom Leben zum Leben. Und wer ist dazu tüchtig? 17Denn wir verfälschen nicht, (O. treiben nicht Handel mit) wie die vielen, das Wort Gottes, sondern als aus Lauterkeit, sondern als aus Gott, vor Gott, reden wir in Christo. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
5Wenn aber jemand traurig gemacht hat, so hat er nicht mich traurig gemacht, sondern in gewissem Maße (auf daß ich nicht beschwere) euch alle. 6Genügend ist einem solchen diese Strafe, die von den vielen (O. von der Mehrheit, der Masse, der Versammlung) ist, 7so daß ihr im Gegenteil vielmehr vergeben (O. Gnade erzeigen) und ermuntern solltet, damit nicht etwa ein solcher durch übermäßige Traurigkeit verschlungen werde. 8Darum ermahne ich euch, Liebe gegen ihn zu betätigen. 9Denn dazu habe ich auch geschrieben, auf daß ich eure Bewährung kennen lerne, ob ihr in allem gehorsam seid. 10Wem ihr aber etwas vergebet, dem vergebe auch ich; denn auch ich, was ich vergeben, wenn ich etwas vergeben habe, habe ich um euretwillen vergeben in der Person Christi, 11auf daß wir nicht vom Satan übervorteilt werden; denn seine Gedanken sind uns nicht unbekannt. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Ich habe aber bei mir selbst (O. meinetwegen) dieses beschlossen, nicht wieder in Traurigkeit zu euch zu kommen. 2Denn wenn ich euch traurig mache, wer ist es auch, der mich fröhlich mache, wenn nicht der, welcher durch mich traurig gemacht wird?3Und eben dieses habe ich euch geschrieben, auf daß ich nicht, wenn ich komme, von denen Traurigkeit habe, deren ich mich freuen sollte; indem ich euch allen vertraue, daß meine Freude die euer aller ist. 4Denn aus vieler Drangsal und Herzensangst schrieb ich euch mit vielen Tränen, nicht auf daß ihr traurig gemacht werden solltet, sondern auf daß ihr die Liebe erkennen möchtet, die ich überschwenglicher zu euch habe. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
12Denn unser Rühmen ist dieses: das Zeugnis unseres Gewissens, daß wir in Einfalt und Lauterkeit Gottes, (O. vor Gott) nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in der Gnade Gottes unseren Verkehr gehabt haben in der Welt, am meisten (W. überströmender) aber bei euch. 13Denn wir schreiben euch nichts anderes, als was ihr kennet (And. üb.: leset) oder auch anerkennet; ich hoffe aber, daß ihr es bis ans Ende anerkennen werdet, 14gleichwie ihr auch uns zum Teil anerkannt habt, daß wir euer Ruhm sind, so wie auch ihr der unsrige seid an dem Tage des Herrn Jesus.
15Und in diesem Vertrauen wollte ich vorher zu euch kommen, auf daß ihr eine zweite Gnade hättet, 16und bei euch hindurch nach Macedonien reisen, und wiederum von Macedonien zu euch kommen und von euch nach Judäa geleitet werden. 17Habe ich nun, indem ich mir dieses vornahm, mich etwa der Leichtfertigkeit bedient? Oder was ich mir vornehme, nehme ich mir das nach dem Fleische vor, auf daß bei mir das Ja-ja und das Nein-nein wäre?
18Gott aber ist treu, daß unser Wort an euch nicht ja und nein ist. 19Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus (d. i. Silas; vergl. Apg. 18,1. 5.) und Timotheus, wurde nicht ja und nein, sondern es ist ja in ihm. 20Denn so viele der Verheißungen Gottes sind, in ihm ist das Ja und in ihm das Amen, (O. mit vielen alten Handschriften: das Ja, darum auch durch ihn das Amen) Gott zur Herrlichkeit durch uns. 21Der uns aber mit euch befestigt in Christum (d. i. mit Christo fest verbindet) und uns gesalbt hat, ist Gott, 22der uns auch versiegelt hat und hat das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben.
23Ich aber rufe Gott zum Zeugen an auf meine Seele, daß ich, um euer zu schonen, noch nicht nach Korinth gekommen bin. 24Nicht daß wir über euren Glauben herrschen, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude; denn ihr stehet durch den Glauben. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
3Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott alles Trostes, 4der uns tröstet (O. aller Ermunterung, der uns ermuntert; so auch nachher) in all unserer Drangsal, auf daß wir die trösten können, die in allerlei Drangsal sind, durch den Trost, mit welchem wir selbst von Gott getröstet werden; 5weil, gleichwie die Leiden des Christus gegen uns überschwenglich sind, also auch durch den Christus unser Trost überschwenglich ist.
6Es sei aber, wir werden bedrängt, so ist es um eures Trostes und Heiles willen, das bewirkt wird im Ausharren in denselben (O. in Erduldung derselben) Leiden, die auch wir leiden 7(und unsere Hoffnung für euch ist fest); es sei wir werden getröstet, so ist es um eures Trostes und Heiles willen, indem wir wissen, daß, gleichwie ihr der Leiden teilhaftig seid, also auch des Trostes.
8Denn wir wollen nicht, daß ihr unkundig seid, Brüder, was unsere Drangsal betrifft, die uns in Asien widerfahren ist, daß wir übermäßig beschwert wurden, über Vermögen, so daß wir selbst am Leben verzweifelten. 9Wir selbst aber hatten das Urteil des Todes in uns selbst, auf daß unser Vertrauen nicht auf uns selbst wäre, sondern auf Gott, (O. auf den Gott) der die Toten auferweckt, 10welcher uns von so großem Tode errettet hat und errettet, auf welchen wir unsere Hoffnung gesetzt haben, daß er uns auch ferner erretten werde;11indem auch ihr durch das Flehen für uns mitwirket, auf daß für die mittelst vieler Personen uns verliehene Gnadengabe durch viele für uns Danksagung dargebracht werde. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Paulus, Apostel Jesu Christi durch Gottes Willen, und Timotheus, der Bruder, der Versammlung Gottes, die in Korinth ist, samt allen Heiligen, die in ganz Achaja sind:
2Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
13Wachet, stehet fest im Glauben; seid männlich, seid stark! (Eig. erstarket) 14Alles bei euch (O. Alles Eurige) geschehe in Liebe.
15Ich ermahne (O. bitte) euch aber, Brüder: Ihr kennet das Haus des Stephanas, daß es der Erstling von Achaja ist, und daß sie sich selbst den Heiligen zum Dienst verordnet haben; 16daß auch ihr solchen unterwürfig seid und jedem, der mitwirkt und arbeitet. 17Ich freue mich aber über die Ankunft (O. Anwesenheit) des Stephanas und Fortunatus und Achaikus, denn diese haben erstattet, was euerseits mangelte. 18Denn sie haben meinen Geist erquickt und den eurigen; erkennet nun solche an.
19Es grüßen euch die Versammlungen Asiens. Es grüßen euch vielmal im Herrn Aquila und Priscilla, samt der Versammlung in ihrem Hause. 20Es grüßen euch die Brüder alle. Grüßet einander mit heiligem Kuß.
21Der Gruß mit meiner, des Paulus, Hand. 22Wenn jemand den Herrn Jesum Christum nicht lieb hat, der sei Anathema; (d. i. verflucht) Maranatha! (d. i. der Herr kommt od. komme) 23Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit euch!24Meine Liebe sei (O. ist) mit euch allen in Christo Jesu! Amen Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
5Ich werde aber zu euch kommen, wenn ich Macedonien durchzogen habe, denn ich ziehe durch Macedonien. 6Vielleicht aber werde ich bei euch bleiben oder auch überwintern, auf daß ihr mich geleitet, wohin irgend ich reise; 7denn ich will euch jetzt nicht im Vorbeigehen sehen, denn ich hoffe, einige Zeit bei euch zu bleiben, wenn der Herr es erlaubt. 8Ich werde aber bis Pfingsten in Ephesus bleiben, 9denn eine große und wirkungsvolle Tür ist mir aufgetan, und der Widersacher sind viele.
10Wenn aber Timotheus kommt, so sehet zu, daß er ohne Furcht bei euch sei; denn er arbeitet am Werke des Herrn, wie auch ich. 11Es verachte ihn nun niemand. Geleitet ihn aber in Frieden, auf daß er zu mir komme; denn ich erwarte ihn mit den Brüdern. 12Was aber den Bruder Apollos betrifft, so habe ich ihm viel zugeredet, daß er mit den Brüdern zu euch komme; und er war durchaus (O. allerdings) nicht willens, jetzt zu kommen, doch wird er kommen; wenn er eine gelegene Zeit finden wird. Elberfelder1871
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