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30Was wollen wir nun sagen? Daß die von den Nationen, die nicht nach Gerechtigkeit strebten, Gerechtigkeit erlangt haben, eine Gerechtigkeit aber, die aus (d. h. auf dem Grundsatz des (der); so auch Kap. 10,5 . 6.; 11,6.) Glauben ist; 31Israel aber, einem Gesetz der Gerechtigkeit nachstrebend, nicht zu diesem Gesetz gelangt ist. 32Warum? Weil es nicht aus (d. h. auf dem Grundsatz des (der); so auch Kap. 10,5 . 6.; 11,6.) Glauben, sondern als aus (d. h. auf dem Grundsatz des (der); so auch Kap. 10,5 . 6.; 11,6.) Werken geschah. Sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes, 33wie geschrieben steht: "Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses, und wer an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden". (Jes. 28,16) Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
14Was sollen wir nun sagen? Ist etwa Ungerechtigkeit bei Gott? Das sei ferne! 15Denn er sagt zu Moses: "Ich werde begnadigen, wen ich begnadige, und werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarme". (2. Mose 33. 19) 16Also liegt es nun nicht an dem Wollenden, noch an dem Laufenden, sondern an dem begnadigenden Gott. 17Denn die Schrift sagt zum Pharao: "Eben hierzu habe ich dich erweckt, damit ich meine Macht an dir erzeige, und damit mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde". (2. Mose 9,16) 18So denn, wen er will, begnadigt er, und wen er will, verhärtet er.
19Du wirst nun zu mir sagen: Warum tadelt er noch? Denn wer hat seinem Willen widerstanden? 20Ja freilich, o Mensch, wer bist du, der du das Wort nimmst wider Gott? Wird etwa das Geformte zu dem Former sagen: Warum hast du mich also gemacht? 21Oder hat der Töpfer nicht Macht (O. Vollmacht, Recht) über den Ton, aus derselben Masse (O. demselben Teige) ein Gefäß zur Ehre und ein anderes zur Unehre zu machen? 22Wenn aber Gott, willens, seinen Zorn zu erzeigen und seine Macht kundzutun, mit vieler Langmut ertragen hat die Gefäße des Zornes, die zubereitet sind zum Verderben, - 23und auf daß er kundtäte den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Begnadigung, (O. Barmherzigkeit) die er zur Herrlichkeit zuvorbereitet hat??
24uns, die er auch berufen hat, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Nationen. 25Wie er auch in Hosea sagt: "Ich werde Nicht-mein-Volk mein Volk nennen, und die Nicht-Geliebte Geliebte". (Hos. 2,23) 26"Und es wird geschehen, an dem Orte, da zu ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk, daselbst werden sie Söhne des lebendigen Gottes genannt werden". (Hos. 1,10) 27Jesaias aber ruft über Israel: "Wäre die Zahl der Söhne Israels wie der Sand des Meeres, nur der Überrest wird errettet werden. 28Denn er vollendet die Sache und kürzt sie ab in Gerechtigkeit, denn der Herr wird eine abgekürzte Sache tun auf Erden." (Jes. 10,22. 23.) 29Und wie Jesaias zuvorgesagt hat: "Wenn nicht der Herr Zebaoth (d. i. Jehova der Heerscharen) uns Samen übriggelassen hätte, so wären wir wie Sodom geworden und Gomorra gleich geworden". (Jes. 1,9) Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
6Nicht aber als ob das Wort Gottes hinfällig geworden wäre; denn nicht alle, die aus Israel sind, diese sind Israel, 7auch nicht, weil sie Abrahams Same sind, sind alle Kinder, sondern "in Isaak wird dir ein Same genannt werden". (1. Mose 21,12) 8Das ist: Nicht die Kinder des Fleisches, diese sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Same gerechnet. 9Denn dieses Wort ist ein Verheißungswort: "Um diese Zeit will ich kommen, und Sarah wird einen Sohn haben". (1. Mose 18,10)
10Nicht allein aber das, sondern auch Rebekka, als sie schwanger war von Einem, von Isaak, unserem Vater, 11selbst als die Kinder noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten (auf daß der Vorsatz Gottes nach Auswahl bestände, nicht aus Werken, sondern aus dem Berufenden), 12wurde zu ihr gesagt: "Der Größere wird dem Kleineren dienen"; (1. Mose 25,23) 13wie geschrieben steht: "Den Jakob habe ich geliebt, aber den Esau habe ich gehaßt." (Mal. 1,2. 3.) Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Ich sage die Wahrheit in Christo, ich lüge nicht, indem mein Gewissen mit mir Zeugnis gibt in dem Heiligen Geiste, 2daß ich große Traurigkeit habe und unaufhörlichen Schmerz in meinem Herzen;3denn ich selbst, ich habe gewünscht, durch einen Fluch von Christo entfernt zu sein für meine Brüder, (And.: in meinem Herzen (denn ich selbst? entfernt zu sein) für meine Brüder) meine Verwandten nach dem Fleische; 4welche Israeliten sind, deren die Sohnschaft ist und die Herrlichkeit und die Bündnisse und die Gesetzgebung und der Dienst und die Verheißungen; 5deren die Väter sind, und aus welchen, dem Fleische nach, der Christus ist, welcher über allem ist, Gott, (O. Gott ist über alles) gepriesen in Ewigkeit. Amen. Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
18Denn ich halte dafür, daß die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind, verglichen zu werden mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll. (O. mit der Herrlichkeit, die im Begriff steht, an uns geoffenbart zu werden) 19Denn das sehnsüchtige (O. beständige) Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes. 20Denn die Schöpfung ist der Eitelkeit unterworfen worden (nicht mit Willen, sondern um deswillen, der sie unterworfen hat), auf Hoffnung, 21daß auch selbst die Schöpfung freigemacht werden wird von der Knechtschaft (O. Sklaverei) des Verderbnisses (O. der Vergänglichkeit) zu der Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. 22Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt.
23Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlinge des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst, erwartend die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes. 24Denn in Hoffnung sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung; denn was einer sieht, was hofft er es auch? 25Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren.
26Desgleichen aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich?s gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich (O. vertritt, tritt ein; so auch v 27. 34.) für uns in unaussprechlichen Seufzern. 27Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß.
28Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind. 29Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 30Welche er aber zuvorbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und welche er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; welche er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht.
31Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer wider uns? 32Er, der doch seines eigenen Sohnes nicht geschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
33Wer wird wider Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, welcher rechtfertigt; 34wer ist, der verdamme? Christus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auch auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.
35Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? 36Wie geschrieben steht: "Um deinetwillen werden wir getötet (Eig. zum Tode gebracht) den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir gerechnet worden". (Ps. 44,22)
37Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat. 38Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Gewalten, 39weder Höhe noch Tiefe, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermögen wird von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserem Herrn. Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1So gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind. 2Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. 3Denn was dem Gesetz unmöglich war (weil es durch das Fleisch geschwächt wurde), das hat Gott getan, nämlich die Sünde im Fleische verdammt, indem er seinen Sohn sandte in der Ähnlichkeit des sündlichen Fleisches und um der Sünde willen, 4damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist.
5Denn die nach dem Fleische leben, sinnen auf das, was des Fleisches ist, die aber nach dem Geiste leben, auf das, was des Geistes ist. 6Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Friede, 7darum, weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft wider Gott ist; denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, sie kann es auch nicht. 8Die aber im Fleische sind, vermögen Gott nicht zu gefallen. 9Ihr aber seid nicht im Fleische, sondern im Geiste, wenn anders Gottes Geist in euch wohnt; wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. 10Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. 11Wenn aber der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird derselbe, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.
12So sind wir also, ihr Brüder, dem Fleische nicht schuldig, nach dem Fleische zu leben! 13Denn wenn ihr nach dem Fleische lebet, so müßt ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Geschäfte des Leibes tötet, so werdet ihr leben.
14Denn alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Gottes Kinder. 15Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, in welchem wir rufen: Abba, Vater! 16Dieser Geist gibt Zeugnis unsrem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. 17Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi; wenn anders wir mit ihm leiden, auf daß wir auch mit ihm verherrlicht werden. Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
7Was sollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde hätte ich nicht erkannt, als nur durch Gesetz. Denn auch von der Lust hätte ich nichts gewußt, wenn nicht das Gesetz gesagt hätte: "Laß dich nicht gelüsten". 8Die Sünde aber, durch das Gebot Anlaß nehmend, bewirkte jede Lust in mir; denn ohne Gesetz ist die Sünde tot. 9Ich aber lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf; 10ich aber starb. Und das Gebot, das zum Leben gegeben, dasselbe erwies sich mir zum Tode. 11Denn die Sünde, durch das Gebot Anlaß nehmend, täuschte mich und tötete mich durch dasselbe. 12So ist also das Gesetz heilig und das Gebot heilig und gerecht und gut. 13Gereichte nun das Gute mir zum Tode? Das sei ferne! sondern die Sünde, auf daß sie als Sünde erschiene, indem sie durch das Gute mir den Tod bewirkte, auf daß die Sünde überaus sündig würde durch das Gebot.
14Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, (Eig. fleischern) unter die Sünde verkauft; 15denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; (O. billige ich nicht) denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus. 16Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so stimme ich dem Gesetz bei, daß es recht (Eig. schön, trefflich; so auch v 18. 21.) ist. 17Nun aber vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die in mir wohnende Sünde. 18Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, nichts Gutes wohnt; (Eig. Gutes nicht wohnt) denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen dessen, was recht ist, finde ich nicht. 19Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, dieses tue ich.20Wenn ich aber dieses, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die in mir wohnende Sünde.
21Also finde ich das Gesetz für mich, der ich das Rechte ausüben will, daß das Böse bei mir vorhanden ist. 22Denn ich habe Wohlgefallen an dem Gesetz Gottes nach dem inneren Menschen; 23aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. 24Ich elender Mensch! wer wird mich retten von (W. aus) diesem Leibe des Todes? - 25Ich danke Gott durch Jesum Christum, unseren Herrn! Also nun diene ich selbst mit dem Sinne Gottes Gesetz, mit dem Fleische aber der Sünde Gesetz. Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Oder wisset ihr nicht, Brüder (denn ich rede zu denen, die Gesetz kennen), daß das Gesetz über den Menschen herrscht, solange er lebt? 2Denn das verheiratete Weib ist durchs Gesetz an den Mann gebunden, solange er lebt; wenn aber der Mann gestorben ist, so ist sie losgemacht von dem Gesetz des Mannes. 3So wird sie denn, während der Mann lebt, eine Ehebrecherin geheißen, wenn sie eines anderen Mannes wird; wenn aber der Mann gestorben ist, ist sie frei von dem Gesetz, so daß sie nicht eine Ehebrecherin ist, wenn sie eines anderen Mannes wird. 4Also seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, um eines anderen zu werden, des aus den Toten Auferweckten, auf daß wir Gott Frucht brächten.
5Denn als wir im Fleische waren, wirkten die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz sind, in unseren Gliedern, um dem Tode Frucht zu bringen. 6Jetzt aber sind wir von dem Gesetz losgemacht, da wir dem gestorben sind, in welchem wir festgehalten wurden, so daß wir dienen in dem Neuen des Geistes und nicht in dem Alten (Eig. in Neuheit? in Altheit) des Buchstabens. Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Was sollen wir nun sagen? Sollten wir in der Sünde verharren, auf daß die Gnade überströme? 2Das sei ferne! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie sollen wir noch in derselben leben? 3oder wisset ihr nicht, daß wir, so viele auf Christum Jesum getauft worden, auf seinen Tod getauft worden sind? 4So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe auf den Tod, auf daß, gleichwie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, also auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.
5Denn wenn wir mit ihm einsgemacht worden (Eig. verwachsen) sind in der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch in der seiner (W. der) Auferstehung sein, 6indem wir dieses wissen, (Eig. erkennen) daß unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, auf daß der Leib der Sünde abgetan sei, daß wir der Sünde nicht mehr dienen. (O. nicht mehr der Sünde Sklaven seien) 7Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen (O. gerechtfertigt, oder freigelassen) von der Sünde. 8Wenn wir aber mit Christo gestorben sind, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden, 9da wir wissen, daß Christus, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn. 10Denn was er gestorben ist, ist er ein für allemal der Sünde gestorben; was er aber lebt, lebt er Gott. 11Also auch ihr, haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christo Jesu.
12So herrsche denn nicht die Sünde in eurem sterblichen Leibe, um seinen Lüsten zu gehorchen; 13stellet auch nicht eure Glieder der Sünde dar zu Werkzeugen der Ungerechtigkeit, sondern stellet euch selbst Gott dar (Eig. habet euch dargestellt (d. h. ein für allemal); so auch v 19) als Lebende aus den Toten, und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit. 14Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.
15Was nun, sollten wir sündigen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade sind? Das sei ferne! 16Wisset ihr nicht, daß, wem ihr euch darstellet als Sklaven zum Gehorsam, ihr dessen Sklaven seid, dem ihr gehorchet? entweder der Sünde zum Tode, oder des Gehorsams zur Gerechtigkeit? 17Gott aber sei Dank, daß ihr Sklaven der Sünde waret, aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Bilde der Lehre, welchem ihr übergeben worden seid! (O. worin ihr unterwiesen worden seid) 18Freigemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden.
19Ich rede menschlich, wegen der Schwachheit eures Fleisches. Denn gleichwie ihr eure Glieder dargestellt habt zur Sklaverei der Unreinigkeit und der Gesetzlosigkeit zur Gesetzlosigkeit, also stellet jetzt eure Glieder dar zur Sklaverei der Gerechtigkeit zur Heiligkeit. (O. Heiligung; eig. zum Geheiligtsein; so auch v 22) 20Denn als ihr Sklaven der Sünde waret, da waret ihr Freie von der Gerechtigkeit. (O. der Gerechtigkeit gegenüber) 21Welche Frucht hattet ihr denn damals von den Dingen, deren ihr euch jetzt schämet? denn das Ende derselben ist der Tod. 22Jetzt aber, von der Sünde freigemacht und Gottes Sklaven geworden, habt ihr eure Frucht zur Heiligkeit, als das Ende aber ewiges Leben. 23Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christo Jesu, unserem Herrn. Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
12Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen, und durch die Sünde der Tod, und also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil (Eig. auf Grund dessen, daß) sie alle gesündigt haben; 13(denn bis zu dem Gesetz war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz ist. 14Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Moses, selbst über die, welche nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, (Vergl. Hos. 6,7) der ein Vorbild des Zukünftigen ist.
15Ist nicht aber (O. Nicht aber ist) wie die Übertretung also auch die Gnadengabe? Denn wenn durch des Einen Übertretung die Vielen gestorben sind, so ist vielmehr die Gnade Gottes und die Gabe in Gnade, die durch einen Menschen, Jesum Christum, ist, gegen die Vielen überströmend geworden. 16Und ist nicht (O. Und nicht ist) wie durch Einen, der gesündigt hat, so auch die Gabe? Denn das Urteil (O. das Gericht) war von einem (d. h. von einer Sache oder Handlung) zur Verdammnis, die Gnadengabe aber von vielen Übertretungen zur Gerechtigkeit. (O. Rechtfertigung) 17Denn wenn durch die Übertretung des Einen der Tod durch den Einen geherrscht hat, so werden vielmehr die, welche die Überschwenglichkeit der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesum Christum);
18also nun, wie es durch eine Übertretung gegen alle Menschen zur Verdammnis gereichte, so auch durch eine Gerechtigkeit gegen alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens. 19Denn gleichwie durch des einen Menschen Ungehorsam die Vielen in die Stellung von Sündern gesetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen in die Stellung von Gerechten gesetzt werden.
20Das Gesetz aber kam daneben ein, auf daß die Übertretung überströmend würde. Wo aber die Sünde überströmend geworden, ist die Gnade noch überschwenglicher geworden, 21auf daß, gleichwie die Sünde geherrscht hat im Tode, (d. h. in der Kraft des Todes) also auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesum Christum, unseren Herrn. Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott (Eig. Gott gegenüber) durch unseren Herrn Jesum Christum, 2durch welchen wir mittelst des Glaubens auch Zugang haben (Eig. erhalten haben (und noch besitzen)) zu dieser Gnade, (O. Gunst) in welcher wir stehen, und rühmen uns in der (O. auf Grund der, über die) Hoffnung der Herrlichkeit Gottes. 3Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der (W. in den) Trübsale, (O. Drangsale; Drangsal) da wir wissen, daß die Trübsal (O. Drangsale; Drangsal) Ausharren bewirkt, 4das Ausharren aber Erfahrung, (O. Bewährung) die Erfahrung (O. Bewährung) aber Hoffnung; 5die Hoffnung aber beschämt nicht, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, welcher uns gegeben worden ist.
6Denn Christus ist, da wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben. 7Denn kaum wird jemand für einen Gerechten sterben; denn für den Gütigen möchte vielleicht jemand zu sterben wagen. 8Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, daß Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. 9Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut (O. in seinem Blute, d. h. in der Kraft desselben) gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn gerettet werden vom Zorn. 10Denn wenn wir, da wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, viel mehr werden wir, da wir versöhnt sind, durch sein Leben (O. in seinem Leben, d. h. in der Kraft desselben) gerettet werden. 11Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes (W. in Gott) durch unseren Herrn Jesum Christum, durch welchen wir jetzt die Versöhnung empfangen haben. Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Was wollen wir denn sagen, daß Abraham, unser Vater, nach dem Fleische gefunden habe? 2Denn wenn Abraham aus Werken (O. auf dem Grundsatz der Werke) gerechtfertigt worden ist, so hat er etwas zum Rühmen, aber nicht vor Gott. 3Denn was sagt die Schrift? "Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet." (1. Mose 15,6) 4Dem aber, der wirkt, wird der Lohn nicht nach Gnade zugerechnet, sondern nach Schuldigkeit. 5Dem aber, der nicht wirkt, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet.
6Gleichwie auch David die Glückseligkeit (O. Seligpreisung; so auch v 9) des Menschen ausspricht, welchem Gott Gerechtigkeit ohne Werke zurechnet: 7"Glückselig die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden bedeckt sind!8Glückselig der Mann, dem der Herr Sünde nicht (O. keineswegs, gewißlich nicht) zurechnet! (Ps. 32,1. 2.)
9Diese Glückseligkeit nun, ruht sie auf der Beschneidung, oder auch auf der Vorhaut? denn wir sagen, daß der Glaube dem Abraham zur Gerechtigkeit gerechnet worden ist. 10Wie wurde er ihm denn zugerechnet? als er in der Beschneidung oder in der Vorhaut war? Nicht in der Beschneidung, sondern in der Vorhaut.11Und er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er in der Vorhaut hatte, damit er Vater aller wäre, die in der Vorhaut glauben, damit auch ihnen die Gerechtigkeit zugerechnet würde; 12und Vater der Beschneidung, nicht allein derer, die aus der Beschneidung sind, sondern auch derer, die in den Fußstapfen des Glaubens wandeln, den unser Vater Abraham in der Vorhaut hatte.
13Denn nicht durch Gesetz ward dem Abraham oder seinem Samen die Verheißung, daß er der Welt Erbe sein sollte, sondern durch Glaubensgerechtigkeit. 14Denn wenn die vom Gesetz Erben sind, so ist der Glaube zunichte gemacht und die Verheißung aufgehoben. 15Denn das Gesetz bewirkt Zorn; aber wo kein Gesetz ist, da ist auch keine Übertretung. 16Darum ist es aus Glauben, (O. auf dem Grundsatz des Glaubens) auf daß es nach Gnade sei, damit die Verheißung dem ganzen Samen fest sei, nicht allein dem vom Gesetz, sondern auch dem vom Glauben Abrahams, welcher unser aller Vater ist, 17(wie geschrieben steht: "Ich habe dich zum Vater vieler Nationen gesetzt"), (1. Mose 17,5) vor dem Gott, welchem er glaubte, der die Toten lebendig macht und das Nichtseiende ruft, wie wenn es da wäre; 18der wider Hoffnung auf Hoffnung geglaubt hat, auf daß er ein Vater vieler Nationen würde, nach dem, was gesagt ist: "Also soll dein Same sein". (1. Mose 15,5) 19Und nicht schwach im Glauben, sah er nicht seinen eigenen, schon erstorbenen Leib an, da er fast hundert Jahre alt war, und das Absterben des Mutterleibes der Sarah, 20und zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde gestärkt im Glauben, Gott die Ehre gebend, 21und war der vollen Gewißheit, daß er, was er verheißen habe, auch zu tun vermöge. 22Darum ist es ihm auch zur Gerechtigkeit gerechnet worden. 23Es ist aber nicht allein seinetwegen geschrieben, daß es ihm zugerechnet worden,24sondern auch unsertwegen, denen es zugerechnet werden soll, die wir an den glauben, der Jesum, unseren Herrn, aus den Toten auferweckt hat, 25welcher unserer Übertretungen wegen dahingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist. Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
21Jetzt aber ist, ohne (Eig. außerhalb, getrennt von) Gesetz, Gottes Gerechtigkeit geoffenbart worden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten: 22Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesum Christum (O. Glauben Jesu Christi) gegen alle und auf alle, die da glauben. Denn es ist kein Unterschied, 23denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die (im Sinne von: reichen nicht hinan an die; ermangeln der) Herrlichkeit Gottes, 24und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christo Jesu ist;
25welchen Gott dargestellt hat zu einem (O. als einem) Gnadenstuhl durch den Glauben an sein Blut, zur Erweisung seiner Gerechtigkeit wegen (O. in betreff) des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden unter der Nachsicht Gottes; 26zur Erweisung seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, daß er gerecht sei und den rechtfertige, der des Glaubens an Jesum (O. Glaubens Jesu) ist.
27Wo ist denn der Ruhm? Er ist ausgeschlossen worden. Durch was für ein Gesetz? Der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 28Denn wir urteilen, daß ein Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne (Eig. außerhalb, getrennt von) Gesetzeswerke. 29Oder ist Gott der Gott der Juden allein? Nicht auch der Nationen? Ja, auch der Nationen, 30sintemal es ein einiger Gott ist, der die Beschneidung aus Glauben (O. auf dem Grundsatz des Glaubens) und die Vorhaut durch den Glauben rechtfertigen wird. 31Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! sondern wir bestätigen das Gesetz. Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
9Was nun? Haben wir einen Vorzug? (O. Schützen wir etwas vor) Durchaus nicht; denn wir haben sowohl Juden als Griechen zuvor beschuldigt, daß sie alle unter der Sünde seien, wie geschrieben steht: 10"Da ist kein Gerechter, auch nicht einer; 11da ist keiner, der verständig sei; da ist keiner, der Gott suche. 12Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tue, (Eig. Güte übe) da ist auch nicht einer." (Ps. 14,1-3) 13"Ihr Schlund ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen handelten sie trüglich." (Ps. 5,9) Otterngift ist unter ihren Lippen." (Ps. 140,3) 14"Ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit." (Ps. 10,7) 15"Ihre Füße sind schnell, Blut zu vergießen; 16Verwüstung und Elend ist auf ihren Wegen,17und den Weg des Friedens haben sie nicht erkannt." (Jes. 59,7. 8.) 18"Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen." (Ps. 36,1)
19Wir wissen aber, daß alles, was das Gesetz sagt, es denen sagt, die unter dem Gesetz sind, auf daß jeder Mund verstopft werde und die ganze Welt dem Gericht Gottes verfallen sei. 20Darum, aus (O. verfallen sei, weil aus usw.) Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. Elberfelder1871
MP3 Elberfelder1871 MP3 Luther1956
Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Was ist nun der Vorteil des Juden? oder was der Nutzen der Beschneidung? 2Viel, in jeder Hinsicht. Denn zuerst sind ihnen die Aussprüche Gottes anvertraut worden. 3Was denn? wenn etliche nicht geglaubt haben, wird etwa ihr Unglaube (O. wenn etliche untreu waren, wird etwa ihre Untreue) Gottes Treue aufheben? 4Das sei ferne! Gott aber sei wahrhaftig, jeder Mensch aber Lügner, wie geschrieben steht: "Damit du gerechtfertigt werdest in deinen Worten, und überwindest, wenn du gerichtet wirst". (Ps. 51,4)
5Wenn aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit erweist, was wollen wir sagen? Ist Gott etwa ungerecht, der Zorn auferlegt? (Ich rede nach Menschenweise.) 6Das sei ferne! Wie könnte (Eig. wird) sonst Gott die Welt richten? 7Denn wenn die Wahrheit Gottes durch meine Lüge überströmender geworden ist zu seiner Herrlichkeit, warum werde ich auch noch als Sünder gerichtet? 8und warum nicht, wie wir gelästert werden, und wie etliche sagen, daß wir sprechen: Laßt uns das Böse tun, damit das Gute komme? -deren Gericht gerecht ist. Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
17Wenn du aber ein Jude genannt wirst und dich auf das Gesetz stützest (O. verlässest) und dich Gottes rühmst, 18und den Willen kennst und das Vorzüglichere unterscheidest, (O. prüfst) indem du aus dem Gesetz unterrichtet bist, 19und getraust dir, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in Finsternis sind, 20ein Erzieher der Törichten, ein Lehrer der Unmündigen, der die Form der Erkenntnis und der Wahrheit im Gesetz hat: - 21der du nun einen anderen lehrst, du lehrst dich selbst nicht? der du predigst, man solle nicht stehlen, du stiehlst? 22der du sagst, man solle nicht ehebrechen, du begehst Ehebruch? der du die Götzenbilder für Greuel hältst, du begehst Tempelraub? 23Der du dich des Gesetzes rühmst, du verunehrst Gott durch die Übertretung des Gesetzes? 24Denn der Name Gottes wird eurethalben gelästert unter den Nationen, wie geschrieben steht. (Vergl. Hes. 36,20-23; Jes. 52,5)
25Denn Beschneidung ist wohl nütze, wenn du das Gesetz tust; wenn du aber ein Gesetzesübertreter bist, so ist deine Beschneidung Vorhaut geworden. 26Wenn nun die Vorhaut die Rechte des Gesetzes beobachtet, wird nicht seine Vorhaut für Beschneidung gerechnet werden, 27und die Vorhaut von Natur, die das Gesetz erfüllt, dich richten, der du mit Buchstaben und Beschneidung ein Gesetzesübertreter bist? 28Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich (W. im Offenbaren) ist, noch die äußerliche (W. im Offenbaren) Beschneidung im Fleische Beschneidung; 29sondern der ist ein Jude, der es innerlich (W. im Verborgenen) ist, und Beschneidung ist die des Herzens, im Geiste, nicht im Buchstaben; dessen Lob nicht von Menschen, sondern von Gott ist. Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
1Deshalb bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, jeder der da richtet; denn worin du den anderen richtest, verdammst du dich selbst; denn du, der du richtest, tust dasselbe. 2Wir wissen aber, daß das Gericht Gottes nach der Wahrheit ist über die, welche solches tun. 3Denkst du aber dies, o Mensch, der du die richtest, die solches tun, und verübst dasselbe, daß du dem Gericht Gottes entfliehen werdest? 4Oder verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut, nicht wissend, daß die Güte Gottes dich zur Buße leitet?
5Nach deiner Störrigkeit und deinem unbußfertigen Herzen aber häufst du dir selbst Zorn auf am Tage des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichts Gottes, 6welcher einem jeden vergelten wird nach seinen Werken: 7denen, die mit Ausharren in gutem Werke Herrlichkeit und Ehre und Unverweslichkeit suchen, ewiges Leben; 8denen aber, die streitsüchtig und der Wahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam, Zorn und Grimm. 9Drangsal und Angst über jede Seele eines Menschen, der das Böse vollbringt, sowohl des Juden zuerst als auch des Griechen; 10Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen;
11denn es ist kein Ansehen der Person bei Gott. 12Denn so viele ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verloren gehen; und so viele unter Gesetz gesündigt haben, werden durch Gesetz gerichtet werden, 13(denn nicht die Hörer des Gesetzes sind gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden. 14Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur die Dinge des Gesetzes ausüben, so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz, 15welche das Werk des Gesetzes geschrieben zeigen in ihren Herzen, indem ihr Gewissen mitzeugt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen) 16an dem Tage, da Gott das Verborgene der Menschen richten wird, nach meinem Evangelium, durch Jesum Christum. Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
18Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit in Ungerechtigkeit besitzen; (And.: aufhalten) 19weil das von Gott Erkennbare unter (O. in) ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen geoffenbart, - 20denn das Unsichtbare von ihm, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen (O. erkannt, mit dem Verstande ergriffen) werden, wird geschaut-damit sie ohne Entschuldigung seien; 21weil sie, Gott kennend, (Eig. erkannt habend; so auch v 32) ihn weder als Gott verherrlichten, noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen, und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde: 22indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden 23und haben die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes von einem verweslichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren.
24Darum hat Gott sie auch dahingegeben in den Gelüsten ihrer Herzen in Unreinigkeit, ihre Leiber untereinander zu schänden; 25welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf mehr Verehrung und Dienst (O. Gottesdienst) dargebracht haben als dem Schöpfer, welcher gepriesen ist in Ewigkeit. Amen.
26Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn sowohl ihre Weiber (W. Weiblichen) haben den natürlichen Gebrauch in den unnatürlichen verwandelt, 27als auch gleicherweise die Männer, (W. Männlichen; so auch weiter in diesem Verse) den natürlichen Gebrauch des Weibes verlassend, in ihrer Wollust zueinander entbrannt sind, indem sie Männer mit Männern Schande trieben und den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfingen.
28Und gleichwie sie es nicht für gut fanden, Gott in Erkenntnis zu haben, hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht geziemt; 29erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, (O. Gier) Schlechtigkeit; voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke; 30Ohrenbläser, Verleumder, Gottverhaßte, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, Eltern Ungehorsame, 31Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige; 32die, wiewohl sie Gottes gerechtes Urteil (Eig. Gottes Rechtsforderung, das was Gottes gerechter Wille fordert) erkennen, daß, die solches tun, des Todes würdig sind, es nicht allein ausüben, sondern auch Wohlgefallen an denen haben, die es tun. Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
16Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen. 17Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin geoffenbart aus Glauben (O. auf dem Grundsatz des Glaubens; so auch nachher) zu Glauben, wie geschrieben steht: "Der Gerechte aber wird aus Glauben leben". (Hab. 2,4) Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984
8Aufs erste danke ich meinem Gott durch Jesum Christum euer aller halben, daß euer Glaube verkündigt wird in der ganzen Welt. 9Denn Gott ist mein Zeuge, welchem ich diene in meinem Geiste in dem Evangelium seines Sohnes, wie unablässig ich euer erwähne, 10allezeit flehend bei meinen Gebeten, ob ich nun endlich einmal durch den Willen Gottes so glücklich sein möchte, zu euch zu kommen. 11Denn mich verlangt sehr, euch zu sehen, auf daß ich euch etwas geistliche Gnadengabe mitteilte, um euch zu befestigen, 12das ist aber, mit euch getröstet zu werden in eurer Mitte, ein jeder durch den Glauben, der in dem anderen ist, sowohl euren als meinen.
13Ich will aber nicht, daß euch unbekannt sei, Brüder, daß ich mir oft vorgesetzt habe, zu euch zu kommen (und bis jetzt verhindert worden bin), auf daß ich auch unter euch einige Frucht haben möchte, gleichwie auch unter den übrigen Nationen. 14Sowohl Griechen als Barbaren, (S. die Anm. zu Apg. 28,2) sowohl Weisen als Unverständigen bin ich ein Schuldner. 15Ebenso (O. Also) bin ich, soviel an mir ist, bereitwillig, auch euch, die ihr in Rom seid, das Evangelium zu verkündigen. Elberfelder1871
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Text Elberfelder1985 Text Luther1984