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17.08.09

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Römer 16:21-24 Grüße der Mitarbeiter

21Es grüßen euch Timotheus, mein Mitarbeiter, und Lucius und Jason und Sosipater, meine Verwandten. 22Ich, Tertius, der ich den Brief geschrieben habe, grüße euch im Herrn. 23Es grüßt euch Gajus, mein und der ganzen Versammlung Wirt. Es grüßen euch Erastus, der Stadtrentmeister, und der Bruder Quartus. 24Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen! Amen.
Elberfelder1871

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Römer 16:17-20 Warnung vor Irrlehrern

17Ich ermahne (O. bitte) euch aber, Brüder, daß ihr achthabet auf die, welche Zwiespalt und Ärgernis anrichten, entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, und wendet euch von ihnen ab. 18Denn solche dienen nicht unserem Herrn Christus, sondern ihrem eigenen Bauche, und durch süße Worte und schöne Reden verführen sie die Herzen der Arglosen. 19Denn euer Gehorsam ist zu allen hingelangt. (d. h. zur Kenntnis aller gekommen) Daher freue ich mich eurethalben; ich will aber, daß ihr weise seid zum Guten, aber einfältig zum Bösen. 20Der Gott des Friedens aber wird in kurzem den Satan unter eure Füße zertreten. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch! Elberfelder1871

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Römer 16:1- 16 Empfehlung der Phöbe. Grüße

1Ich empfehle euch aber Phöbe, unsere Schwester, welche eine Dienerin der Versammlung in Kenchreä ist, 2auf daß ihr sie in dem Herrn, der Heiligen würdig, aufnehmet und ihr beistehet, in welcher Sache irgend sie euer bedarf; denn auch sie ist vielen ein Beistand (O. eine Beschützerin, Fürsorgerin) gewesen, auch mir selbst.
3Grüßet Priska und Aquila, meine Mitarbeiter in Christo Jesu, 4(welche für mein Leben ihren eigenen Hals preisgegeben haben, denen nicht allein ich danke, sondern auch alle Versammlungen der Nationen) 5und die Versammlung in ihrem Hause. Grüßet Epänetus, meinen Geliebten, welcher der Erstling Asiens ist für Christum. 6Grüßet Maria, die sehr für euch gearbeitet hat. 7Grüßet Andronikus und Junias, meine Verwandten und meine Mitgefangenen, welche unter den Aposteln ausgezeichnet sind, die auch vor mir in Christo waren. 8Grüßet Amplias, meinen Geliebten im Herrn. 9Grüßet Urbanus, unseren Mitarbeiter in Christo, und Stachys, meinen Geliebten. 10Grüßet Apelles, den Bewährten in Christo. Grüßet die von Aristobulus? Hause. 11Grüßet Herodion, meinen Verwandten. Grüßet die von Narcissus? Hause, die im Herrn sind.12Grüßet Tryphäna und Tryphosa, die im Herrn arbeiten. Grüßet Persis, die Geliebte, die viel gearbeitet hat im Herrn. 13Grüßet Rufus, den Auserwählten im Herrn, und seine und meine Mutter. 14Grüßet Asynkritus, Phlegon, Hermes, Patrobas, Hermas und die Brüder bei ihnen. 15Grüßet Philologus und Julias, (O. Julia) Nereus und seine Schwester und Olympas und alle Heiligen bei ihnen.
16Grüßet einander mit heiligem Kuß. Es grüßen euch alle Versammlungen des Christus. Elberfelder1871

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16.08.09

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Römer 15:22-33 Reisepläne des Apostels

22Deshalb bin ich auch oftmals verhindert worden, zu euch zu kommen. 23Nun aber, da ich nicht mehr Raum habe in diesen Gegenden und großes Verlangen, zu euch zu kommen, seit vielen Jahren 24falls ich nach Spanien reise?; denn ich hoffe, auf der Durchreise euch zu sehen und von euch dorthin geleitet zu werden, wenn ich euch zuvor etwas genossen (Eig. mich teilweise an euch gesättigt) habe.
25Jetzt aber reise ich nach Jerusalem im Dienste für die Heiligen. 26Denn es hat Macedonien und Achaja wohlgefallen, eine gewisse Beisteuer zu leisten für die Dürftigen unter den Heiligen, die in Jerusalem sind. 27Es hat ihnen nämlich wohlgefallen, auch sind sie ihre Schuldner. Denn wenn die Nationen ihrer geistlichen Güter teilhaftig geworden sind, so sind sie schuldig, ihnen auch in den leiblichen (Eig. fleischlichen) zu dienen. 28Wenn ich dies nun vollbracht und diese Frucht ihnen versiegelt habe, so will ich über (Eig. durch) euch nach Spanien abreisen. 29Ich weiß aber, daß, wenn ich zu euch komme, ich in der Fülle des Segens Christi kommen werde.
30Ich bitte euch aber, Brüder, durch unseren Herrn Jesum Christum und durch die Liebe des Geistes, mit mir zu kämpfen in den Gebeten für mich zu Gott, 31auf daß ich von den Ungläubigen (O. Ungehorsamen) in Judäa errettet werde, und auf daß mein Dienst für Jerusalem den Heiligen angenehm sei; 32auf daß ich durch den Willen Gottes mit Freuden zu euch komme und mich mit euch erquicke. 33Der Gott des Friedens aber sei mit euch allen! Amen. Elberfelder1871

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Römer 15:14-21 Die Vollmacht des Apostels

14Ich bin aber, meine Brüder, auch selbst betreffs euer überzeugt, daß auch ihr selbst voll Gütigkeit seid, erfüllt mit aller Erkenntnis und fähig, auch einander zu ermahnen. 15Ich habe aber zum Teil euch freimütiger geschrieben, Brüder, um euch zu erinnern, (W. als euch erinnernd) wegen der Gnade, die mir von Gott gegeben ist, 16um ein Diener (Eig. ein im öffentlichen Dienst Angestellter) Christi Jesu zu sein für die Nationen, priesterlich dienend an dem Evangelium Gottes, auf daß das Opfer der Nationen angenehm werde, geheiligt durch den Heiligen Geist.
17Ich habe also etwas zum Rühmen in Christo Jesu in den Dingen, die Gott angehen. 18Denn ich werde nicht wagen, etwas von dem zu reden, was Christus nicht durch mich gewirkt hat zum Gehorsam der Nationen durch Wort und Werk, 19in der Kraft der Zeichen und Wunder, in der Kraft des Geistes Gottes , so daß ich von Jerusalem an und ringsumher bis nach Illyrikum das Evangelium des Christus völlig verkündigt (W. erfüllt) habe, 20und mich also beeifere, das Evangelium zu predigen, nicht da, wo Christus genannt worden ist, auf daß ich nicht auf eines anderen Grund baue; 21sondern wie geschrieben steht: "Denen nicht von ihm verkündigt wurde, die sollen sehen, und die nicht gehört haben, sollen verstehen". (Jes. 52,15)
Elberfelder1871

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15.08.09

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Römer 15:1-13 Von den Schwachen und Starken im Glauben (2)

1Wir aber, die Starken, sind schuldig, die Schwachheiten der Schwachen zu tragen und nicht uns selbst zu gefallen. 2Ein jeder von uns gefalle dem Nächsten zum Guten, zur Erbauung. 3Denn auch der Christus hat nicht sich selbst gefallen, sondern wie geschrieben steht: "Die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen." (Ps. 69,9) 4Denn alles, was zuvor geschrieben ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, auf daß wir durch das Ausharren und durch die Ermunterung (O. Tröstung) der Schriften die Hoffnung haben. 5Der Gott des Ausharrens und der Ermunterung (O. Tröstung) aber gebe euch, gleichgesinnt zu sein untereinander, Christo Jesu gemäß, 6auf daß ihr einmütig mit einem Munde den Gott und Vater unseres Herrn Jesu Christi verherrlichet.
7Deshalb nehmet einander auf, gleichwie auch der Christus euch aufgenommen hat, zu Gottes Herrlichkeit. 8Denn ich sage, daß Jesus Christus ein Diener der Beschneidung geworden ist um der Wahrheit Gottes willen, um die Verheißungen der Väter zu bestätigen; 9auf daß die Nationen aber Gott verherrlichen möchten um der Begnadigung willen, wie geschrieben steht: "Darum werde ich dich bekennen unter den Nationen und deinem Namen lobsingen". (Ps. 18,49) 10Und wiederum sagt er: "Seid fröhlich, ihr Nationen, mit seinem Volke!" (5. Mose 32,43)11Und wiederum: "Lobet den Herrn, alle Nationen, und alle Völker sollen ihn preisen!" (Ps. 117,1)12Und wiederum sagt Jesaias: "Es wird sein die Wurzel Jesses und der da aufsteht, über die Nationen zu herrschen, -auf den werden die Nationen hoffen". (Jes. 11,10)
13Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seiet (O. um euch überströmen zu lassen) in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes. Elberfelder1871

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14.08.09

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Römer 14:1-23 Von den Schwachen und Starken im Glauben (1)

1Den Schwachen im Glauben aber nehmet auf, doch nicht zur Entscheidung zweifelhafter Fragen. (Eig. von Überlegungen) 2Einer glaubt, er dürfe alles essen; der Schwache aber ißt Gemüse. 3Wer ißt, verachte den nicht, der nicht ißt; und wer nicht ißt, richte den nicht, der ißt; denn Gott hat ihn aufgenommen. 4Wer bist du, der du den Hausknecht eines anderen richtest? Er steht oder fällt seinem eigenen Herrn. Er wird aber aufrecht gehalten werden, denn der Herr vermag ihn aufrecht zu halten.
5Der eine hält einen Tag vor dem anderen, der andere aber hält jeden Tag gleich. Ein jeder aber sei in seinem eigenen Sinne völlig überzeugt. 6Wer den Tag achtet, achtet ihn dem Herrn. Und wer ißt, ißt dem Herrn, denn er danksagt Gott; und wer nicht ißt, ißt dem Herrn nicht und danksagt Gott.
7Denn keiner von uns lebt sich selbst, und keiner stirbt sich selbst.8Denn sei es, daß wir leben, wir leben dem Herrn; sei es, daß wir sterben, wir sterben dem Herrn. Sei es nun, daß wir leben, sei es, daß wir sterben, wir sind des Herrn. 9Denn hierzu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, auf daß er herrsche sowohl über Tote als über Lebendige.
10Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder auch du, was verachtest du deinen Bruder? Denn wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden. 11Denn es steht geschrieben: "So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir soll sich jedes Knie beugen, und jede Zunge soll Gott bekennen". (Jes. 45,23) 12Also wird nun ein jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben. 13Laßt uns nun nicht mehr einander richten, sondern richtet vielmehr dieses: dem Bruder nicht einen Anstoß oder ein Ärgernis zu geben.
14Ich weiß und bin überzeugt in dem Herrn Jesus, daß nichts an sich selbst gemein (O. unrein; so auch nachher) ist; nur dem, der etwas für gemein achtet, dem ist es gemein. 15Denn wenn dein Bruder wegen einer Speise betrübt wird, so wandelst du nicht mehr nach der Liebe. Verdirb nicht mit deiner Speise den, für welchen Christus gestorben ist. 16Laßt nun euer Gut nicht verlästert werden.17Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geiste. 18Denn wer in diesem dem Christus dient, ist Gott wohlgefällig und den Menschen bewährt.
19Also laßt uns nun dem nachstreben, was des Friedens ist, und dem, was zur gegenseitigen Erbauung dient. 20Zerstöre nicht einer Speise wegen das Werk Gottes. Alles zwar ist rein, aber es ist böse für den Menschen, der mit Anstoß isset. 21Es ist gut, kein Fleisch zu essen, noch Wein zu trinken, noch etwas zu tun, worin dein Bruder sich stößt oder sich ärgert oder schwach ist. 22Hast du Glauben? habe ihn für dich selbst vor Gott. Glückselig, wer sich selbst nicht richtet in dem, was er gutheißt! 23Wer aber zweifelt, wenn er isset, ist verurteilt, weil er es nicht aus Glauben tut. Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde. Elberfelder1871

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13.08.09

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Römer 13:11-14 Leben im Licht des kommenden Tages

11Und dieses noch, da wir die Zeit erkennen, daß die Stunde schon da ist, daß wir aus dem Schlaf aufwachen sollen; denn jetzt ist unsere Errettung (O. uns die Errettung) näher, als da wir geglaubt haben: 12Die Nacht ist weit vorgerückt, und der Tag ist nahe. (O. hat sich genaht) Laßt uns nun die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anziehen. 13Laßt uns anständig wandeln wie am Tage; nicht in Schwelgereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Streit und Neid; (O. Eifersucht) 14sondern ziehet den Herrn Jesus Christus an, und treibet nicht Vorsorge für das Fleisch zur Erfüllung seiner Lüste. (O. zur Erregung seiner Lüste; w. zu Lüsten) Elberfelder1871

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Römer 13:8-10 Die Liebe als Erfüllung des Gesetzes

8Seid niemandem irgend etwas schuldig, als nur einander zu lieben; denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt. 9Denn das: "Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, laß dich nicht gelüsten", und wenn es ein anderes Gebot gibt, ist in diesem Worte zusammengefaßt: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst". (3. Mose 19,18) 10Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe die Summe (W. die Fülle) des Gesetzes. Elberfelder1871

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Römer 13:1-7 Die Stellung zur staatlichen Gewalt

1Jede Seele unterwerfe sich den obrigkeitlichen Gewalten; denn es ist keine Obrigkeit, (Eig. Gewalt; so auch v 2. 3) außer von Gott, und diese, welche sind, sind von Gott verordnet. 2Wer sich daher der Obrigkeit widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber widerstehen, werden ein Urteil (O. Gericht) über sich bringen. (W. empfangen) 3Denn die Regenten sind nicht ein Schrecken für das gute Werk, sondern für das böse. Willst du dich aber vor der Obrigkeit nicht fürchten? so übe das Gute, und du wirst Lob von ihr haben; 4denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber das Böse übst, so fürchte dich, denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe (W. zum Zorn) für den, der Böses tut.
5Darum ist es notwendig, untertan zu sein, nicht allein der Strafe (W. des Zornes) wegen, sondern auch des Gewissens wegen. 6Denn dieserhalb entrichtet ihr auch Steuern; denn sie sind Gottes Beamte, die eben hierzu fortwährend beschäftigt sind. 7Gebet allen, was ihnen gebührt: die Steuer, dem die Steuer, den Zoll, dem der Zoll, die Furcht, dem die Furcht, die Ehre, dem die Ehre gebührt. Elberfelder1871

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12.08.09

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Römer 12:9-21 Das Leben der Gemeinde

9Die Liebe sei ungeheuchelt. Verabscheuet das Böse, haltet fest am Guten. 10In der Bruderliebe seid herzlich gegeneinander, in Ehrerbietung einer dem anderen vorangehend; 11im Fleiße (O. Eifer) nicht säumig, inbrünstig im Geist; dem Herrn dienend. 12In Hoffnung freuet euch; in Trübsal (O. Drangsal) harret aus; im Gebet haltet an; 13an den Bedürfnissen der Heiligen nehmet teil; nach Gastfreundschaft trachtet.
14Segnet, die euch verfolgen; segnet, und fluchet nicht. 15Freuet euch mit den sich Freuenden, weinet mit den Weinenden. 16Seid gleichgesinnt gegeneinander; sinnet nicht auf hohe Dinge, sondern haltet euch zu den niedrigen; (O. den Niedrigen) seid nicht weise bei euch selbst.
17Vergeltet niemandem Böses mit Bösem; seid vorsorglich für das, was ehrbar ist vor allen Menschen. 18Wenn möglich, so viel an euch ist, lebet mit allen Menschen in Frieden. 19Rächet nie euch selbst, Geliebte, sondern gebet Raum dem Zorn; denn es steht geschrieben: "Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr". (5. Mose 32,35) 20"Wenn nun deinen Feind hungert, so speise ihn; wenn ihn dürstet, so tränke ihn; denn wenn du dieses tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln." (Spr. 25,21. 22.) 21Laß dich nicht von dem Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten. Elberfelder1871

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Römer 12:3-8 Die Gnadengaben im Dienst der Gemeinde

3Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben worden, jedem, der unter euch ist, nicht höher von sich zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern so zu denken, daß er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat.
4Denn gleichwie wir in einem Leibe viele Glieder haben, aber die Glieder nicht alle dieselbe Verrichtung (O. Tätigkeit) haben, 5also sind wir, die Vielen, ein Leib in Christo, einzeln aber Glieder voneinander. 6Da wir aber verschiedene Gnadengaben haben, nach der uns verliehenen Gnade: es sei Weissagung, so laßt uns weissagen nach dem Maße des Glaubens; 7es sei Dienst, so laßt uns bleiben im Dienst; es sei, der da lehrt, in der Lehre; 8es sei, der da ermahnt, in der Ermahnung; der da mitteilt, in Einfalt; (O. Bereitwilligkeit, Freigebigkeit) der da vorsteht, mit Fleiß; der da Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit. Elberfelder1871

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Römer 12:1-2 Das Leben als Gottesdienst

1Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Schlachtopfer, welches euer vernünftiger Dienst (O. vernünftiger Gottesdienst) ist. 2Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, (W. diesem Zeitlauf) sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, daß ihr prüfen möget, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. Elberfelder1871

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11.08.09

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Römer 11:33-36 Lobpreis der Wunderwege Gottes

33O Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch (O. und der Weisheit und) der Erkenntnis Gottes! Wie unausforschlich sind seine Gerichte und unausspürbar seine Wege! 34Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Mitberater gewesen? (Vergl. Jes. 40,13. 14.) 35Oder wer hat ihm zuvorgegeben, und es wird ihm vergolten werden? (Vergl. Hiob 41,2)36Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen. Elberfelder1871

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Römer11:25-32 Israels endliche Errettung

25Denn ich will nicht, Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt sei, auf daß ihr nicht euch selbst klug dünket: daß Verstockung (O. Verblendung) Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl (O. Fülle) der Nationen eingegangen sein wird; 26und also wird ganz Israel errettet werden, wie geschrieben steht: "Es wird aus Zion der Erretter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden; 27und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde". (Jes. 59,20. 21.)
28Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde, um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl aber Geliebte, um der Väter willen. 29Denn die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar. 30Denn gleichwie auch ihr einst Gott nicht geglaubt (O. gehorcht) habt, jetzt aber unter die Begnadigung gekommen seid durch den Unglauben (O. Ungehorsam) dieser, 31also haben auch jetzt diese an eure Begnadigung nicht geglaubt, (O. sich eurer Begnadigung nicht unterworfen) auf daß auch sie unter die Begnadigung kommen. 32Denn Gott hat alle zusammen in den Unglauben (O. Ungehorsam) eingeschlossen, auf daß er alle begnadige. Elberfelder1871

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Römer11:17-24 Warnung an die Heidenchristen vor Überheblichkeit

17Wenn aber einige der Zweige ausgebrochen worden sind, und du, der du ein wilder Ölbaum warst, unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes mitteilhaftig geworden bist, 18so rühme dich nicht wider die Zweige. Wenn du dich aber wider sie rühmst-du trägst nicht die Wurzel, sondern die Wurzel dich.
19Du wirst nun sagen: Die Zweige sind ausgebrochen worden, auf daß ich eingepfropft würde. 20Recht; sie sind ausgebrochen worden durch den Unglauben; du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich; 21denn wenn Gott der natürlichen Zweige nicht geschont hat, daß er auch deiner etwa nicht schonen werde. 22Sieh nun die Güte und die Strenge Gottes: gegen die, welche gefallen sind, Strenge; gegen dich aber Güte Gottes, wenn du an der Güte bleibst; sonst wirst auch du ausgeschnitten werden. 23Und auch jene, wenn sie nicht im Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden; denn Gott vermag sie wiederum einzupfropfen.24Denn wenn du aus dem von Natur wilden Ölbaum ausgeschnitten und wider die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wieviel mehr werden diese, die natürlichen Zweige, in ihren eigenen Ölbaum eingepfropft werden! Elberfelder1871

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10.08.09

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Römer 11:11-16 Die Berufung der Heiden als Hoffnung für Israel

11Ich sage nun: Sind sie etwa gestrauchelt, auf daß sie fallen sollten? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall (O. Fehltritt) ist den Nationen das Heil geworden, um sie zur Eifersucht zu reizen. 12Wenn aber ihr Fall (O. Fehltritt) der Reichtum der Welt ist, und ihr Verlust (O. ihre Einbuße; eig. ihre Niederlage) der Reichtum der Nationen, wieviel mehr ihre Vollzahl! (O. Fülle)
13Denn ich sage euch, den Nationen: Insofern ich nun der Nationen Apostel bin, ehre ich (O. mache ich herrlich) meinen Dienst, 14ob ich auf irgend eine Weise sie, die mein Fleisch sind, zur Eifersucht reizen und etliche aus ihnen erretten möge. 15Denn wenn ihre Verstoßung die Versöhnung der Welt ist, was wird die Annahme anders sein als Leben aus den Toten? 16Wenn aber der Erstling heilig ist, so auch die Masse; (O. der Teig) und wenn die Wurzel heilig ist, so auch die Zweige. Elberfelder1871

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Römer 11:1-10 Nicht ganz Israel ist verstockt

1Ich sage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit aus dem Samen Abrahams, vom Stamme Benjamin. 2Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvorerkannt hat. Oder wisset ihr nicht, was die Schrift in der Geschichte des Elias sagt? wie er vor Gott auftritt wider Israel: 3"Herr, sie haben deine Propheten getötet, deine Altäre niedergerissen, und ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten nach meinem Leben". (1. Kön. 19,10. 14.) 4Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? "Ich habe mir übrigbleiben lassen siebentausend Mann, welche dem (W. der) Baal das Knie nicht gebeugt haben". (1. Kön. 19,18) 5Also ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest nach Wahl der Gnade. 6Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.
7Was nun? Was Israel sucht, (O. begehrt) das hat es nicht erlangt; aber die Auswahl hat es erlangt, die übrigen aber sind verstockt (O. verblendet) worden, 8wie geschrieben steht: "Gott hat ihnen einen Geist der Schlafsucht gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag". (Vergl. Jes. 29,10 und 5. Mose 29,4) 9Und David sagt: "Es werde ihr Tisch ihnen zur Schlinge und zum Fallstrick und zum Anstoß und zur Vergeltung! 10Verfinstert seien ihre Augen, um nicht zu sehen, und ihren Rücken beuge allezeit!" (Ps. 69,22. 23.) Elberfelder1871

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09.08.09

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Römer 10:14-21 Israel hat keine Entschuldigung

14Wie werden sie nun den anrufen, an welchen sie nicht geglaubt haben? wie aber werden sie an den glauben, von welchem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören ohne einen Prediger? 15Wie aber werden sie predigen, wenn sie nicht gesandt sind? Wie geschrieben steht: "Wie lieblich sind die Füße derer, welche das Evangelium des Friedens verkündigen, welche das Evangelium des Guten verkündigen!" (Jes. 52,7) 16Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht. Denn Jesaias sagt: "Herr, wer hat unserer Verkündigung (O. Botschaft, Kunde; das griech. Wort bedeutet sowohl "das Gehörte" (den Inhalt der Verkündigung), als auch "das Hören" (das In-sich-Aufnehmen) der Botschaft; so auch v 17) geglaubt?" (Jes. 53,1) 17Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes (Nach and. Les.: Christi) Wort.
18Aber ich sage: Haben sie etwa nicht gehört? Ja freilich. "Ihr Schall ist ausgegangen zu der ganzen Erde, und ihre Reden zu den Grenzen des Erdkreises." (Ps. 19,4) 19Aber ich sage: Hat Israel es etwa nicht erkannt? Zuerst spricht Moses: "Ich will euch zur Eifersucht reizen über ein Nicht-Volk, über eine unverständige Nation will ich euch erbittern". (5. Mose 32,21) 20Jesaias aber erkühnt sich und spricht: "Ich bin gefunden worden von denen, die mich nicht suchten, ich bin offenbar geworden denen, die nicht nach mir fragten". (Jes. 65,1) 21Von (O. Zu) Israel aber sagt er: "Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt zu einem ungehorsamen (O. ungläubigen) und widersprechenden Volke". (Jes. 65,2) Elberfelder1871

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Römer 10:1-13 Glaubensgerechtigkeit nur durch Jesus Christus

1Brüder! das Wohlgefallen meines Herzens und mein Flehen für sie zu Gott ist, daß sie errettet werden. (W. ist zur Errettung) 2Denn ich gebe ihnen Zeugnis, daß sie Eifer für Gott haben, aber nicht nach Erkenntnis.3Denn da sie Gottes Gerechtigkeit nicht erkannten und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten trachteten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.4Denn Christus ist des Gesetzes Ende, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit.
5Denn Moses beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: "Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben". (3. Mose 18,5) 6Die Gerechtigkeit aus Glauben aber sagt also: Sprich nicht in deinem Herzen: "Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?" das ist, um Christum herabzuführen; 7oder: "Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?" das ist, um Christum aus den Toten heraufzuführen; 8sondern was sagt sie? "Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen"; (5. Mose 30,12-14) das ist das Wort des Glaubens, welches wir predigen,
9daß, wenn du mit deinem Munde Jesum als Herrn (O. den Herrn Jesum) bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst. 10Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Munde wird bekannt zum Heil. 11Denn die Schrift sagt: "Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden". (Jes. 28,16) 12Denn es ist kein Unterschied (Vergl. Kap. 3,22) zwischen Jude und Grieche, denn derselbe Herr von allen ist reich für alle, (O. denn derselbe ist der Herr von allen, reich für od. gegen alle) die ihn anrufen; 13"denn jeder, der irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden". (Joel 2,32) Elberfelder1871

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Text Elberfelder1985 Text Luther1984

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